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PRESSEMITTEILUNG - Broschüre "HOSPIZARBEIT IM SAARLAND"

Seit Ende Oktober steht die erste umfassende Informationsbroschüre über die Hospizarbeit im Saarland zur Verfügung.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V. hat in einer leicht verständlichen Broschüre alles Wissenswerte über die Hospizarbeit im Saarland zusammengestellt. Darunter befindet sich auch eine aktuelle Liste aller Hospiz- und Palliativ-Einrichtungen im Saarland, die von den Versicherten in Anspruch genommen werden können.
Für eine umfassende, flächendeckende Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen im Saarland sorgen 16 ambulante Hospizdienste. Sie bieten Betreuung und Begleitung zu Hause an. Eine ggf. notwendige stationäre Versorgung ist durch zwei Hospize und zwei Palliativstationen gesichert.
"Hospizarbeit im Saarland" stellt die Hospizarbeit im Saarland vor - wichtige, besonders ehrenamtliche Arbeit, die versucht, Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Erhältlich ist die Broschüre bei der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V., bei allen Hospiz- und Palliativeinrichtungen des Saarlandes und beim Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales; sie ist kostenlos.

Saarbrücken, 11. November 2002


PRESSEMITTEILUNG - Frau Sophia Geller erhält Ehrenpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz

Am 05. Oktober 2002 erhielt Frau Sophia Geller bei der Hospiz-Gala in Berlin den symbolischen Ehrenpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz für ihre Verdienste um die Hospizarbeit.

Die 82jährige Mutter von sieben Kindern und Großmutter von elf Enkelkindern war viele Jahre lang ehrenamtlich im St. Jakobus Hospiz in Saarbrücken tätig. Ihr einzigartiges Engagement wurde jetzt mit dem Ehrenpreis der BAG Hospiz gewürdigt.
Anlässlich der Hospizgala der BAG wurde der liebenswerten Dame als bundesweit einziger Kandidatin in Berlin der Preis von der Gattin des Bundespräsidenten, Frau Christina Rau, überreicht.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V. und ganz besonders das St. Jakobus Hospiz in Saarbrücken danken Frau Geller für ihren unermüdlichen Einsatz, schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Ansprechpartner und Bezugsperson gewesen zu sein.

Nähere Informationen bei
Wolfram Bröder, Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V., Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken.
0681 02700-0 oder 02700-30 0681 92700-13. .

10. Oktober 2002


PRESSEMITTEILUNG - Zur Legalisierung der Sterbehilfe in Belgien

Neben den Niederlanden hat jetzt auch Belgien die aktive Sterbehilfe legalisiert. Damit hält die Tötung auf Verlangen in unsere europäische Großregion Einzug. Im Gegensatz zu den Niederlanden setzt Belgien mehr auf die Ausschöpfung palliativer Medizin - was hoffen lässt, dass bereits dadurch aktive Sterbehilfe verhindert werden kann.

In Deutschland ist aktive Sterbehilfe aus gutem Grund verboten. Unsere Anstrengungen richten sich darauf, die vorhandenen Möglichkeiten palliativer Medizin zu nutzen und auszubauen: Mit angemessener Betreuung durch Palliativmedizin und Hospizarbeit ist aktive Sterbehilfe überflüssig. Dafür steht die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland mit ihren 18 ambulanten und stationären Einrichtungen.

Hospizarbeit und Palliativmedizin schaffen für Schwerstkranke und Sterbende die Bedingungen, unter denen der Wunsch nach leidensbeendender Tötung nicht aufkommt. Dadurch wird Leben bis zuletzt möglich, und es bedarf keiner aktiven Sterbehilfe.

Die freiwillige Euthanasie macht es einer Gesellschaft sehr einfach. Sie überlässt Sterbende ihrem Leiden - auch ihrem sozialen Leid -, aus dem sie nicht ein noch aus wissen. Dies zeugt vom Mangel an Palliativmedizin, an Hospizarbeit und vom Mangel an menschlicher Zuwendung.

Für Deutschland und Europa muss daher die Legalisierung aktiver Sterbehilfe in Belgien ein Warnsignal sein: Alle gesellschaftlichen Kräfte müssen vereint darauf hinarbeiten, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
So wäre eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof mehr als wünschenswert - eine Klage, die von allen Verantwortungsträgern in Deutschland dringend unterstützt werden müsste.

Nähere Informationen bei
Wolfram Bröder, Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V., Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken.
0681 02700-0 oder 02700-30 0681 92700-13. .

17. Mai 2002


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