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Frauen-Union Rotenbühl: Glühwein und Plätzchen für die Sterbebegleitung

Der Ortsverein Rotenbühl der CDU-Frauen-Union hat seine diesjährigen Glühweinstand im Dezember dazu genutzt, mit Glühwein und Selbstgebackenem die ambulante Hospizarbeit des St. Jakobus Hospizes zu unterstützen. Insgesamt 500,00 Euro sind zusammengekommen, die Helga Riedel, Vorsitzende des Ortvereins der FU, an Horst Gehlen, den Vorsitzenden des Fördervereins St. Jakobus Hospiz, überreichen konnte. Er bedankte sich herzlich für die ideenreiche Unterstützung, die dringend notwendig sei, da die ambulante Hospizarbeit noch immer nicht ausreichend finanziert werde.
Das St. Jakobus Hospiz setzt sich als christliche Hospizeinrichtung mit seinen 8 haupt- und rund 40 ehrenamtlichen Hospizkräften dafür ein, dass Schwerkranke und Sterbende unter Erhaltung der bestmöglichen Lebensqualität bis zuletzt zuhause bleiben können. Dazu gehört auch, dass Angehörige Unterstützung und Entlastung sowie Begleitung in der Trauer erfahren. Auch die Schulung von ehrenamtlichen Hospizhelfern gehört zu den Aufgaben des Hospizes. Das ambulante Hospiz hat seit 1995 über 1200, zumeist an Krebs erkrankte Menschen gepflegt, betreut und im Sterben begleitet.
Informationen zur Hospizarbeit und zum Förderverein sind erhältlich beim St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken. 0681 927000 0681 9270013

Saarbrücken, 18. Dezember 2003


Gezielte Hilfe für Kranke und ihre Angehörigen
Landkreis Neunkirchen beteiligt sich am ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen

Im vergangenen Jahr wurde das Ambulante Hospiz St. Josef in Neunkirchen als Kooperationsprojekt mit verschiedenen Partnern gegründet. Ziel der Arbeit dieser wichtigen Einrichtung ist, unheilbar kranke und sterbende Menschen bis zum Tod zusammen mit ihrer Familie durch fachkundige haupt- und ehrenamtlich Tätige zu begleiten. Der Kreistag des Landkreises Neunkirchen beschloss im September einstimmig, dem Kooperationsvertrag beizutreten und mit seinen Einrichtungen, wie beispielsweise der Leitstelle "Älter werden", die Arbeit des Ambulanten Hospizes aktiv zu unterstützen.

mehr dazu ...

Neunkirchen, 4. Dezember 2003


Infobrief 3/2003 - Allen Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz und den Vertretern von Diakonie und Caritas

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

gerade ist der erste Advent vorüber und es geht mit großen Schritten auf das Weihnachtsfest zu; mit diesem letzten Infobrief für dieses Jahr wünschen wir Ihnen von Herzen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins kommende Jahr!

Aktuelles, Termine, Aktivitäten

Saarbrücken, 2. Dezember 2003


Pressemitteilung - Trost und Hilfe in schwerer Zeit

Tagesveranstaltung für Trauernde am Samstag 6. Dezember in Rilchingen

Advent- und Weihnachten sind für Trauernde besonders schmerzliche Zeiten. Deshalb veranstaltet das St. Jakobus Hospiz zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung in der Region Saarbrücken ein Trostseminar für Trauernde in der Vorweihnachtszeit. Angesprochen sind alle, die zusammen mit anderen Betroffenen Ihrer Trauer Raum und Zeit geben wollen. Das Trostseminar wird von Roland Schäfer, Supervisor und Trauerbegleiter, geleitet.

Das Seminar findet am Samstag den 6. Dezember 2003 von 9.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr im Haus Vinzenz der Barmherzigen Brüder in Rilchingen-Hanweiler statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 30 € inkl. Verpflegung.

Nähere Informationen erhalten Sie beim St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken, Telefon 0681-927 000 oder E.Mail: .


Beiträge zur Palliativmedizin - Band 6

Palliativmedizin im ambulanten Sektor. von Astrid Weidauer

Herausgeber: E. Aulbert, E. Klaschik, Th. Schindler
Broschiert - Schattauer
Erscheinungsdatum: Juni 2003
ISBN: 3-7945-2297-4

Der sechste Band der Reihe "Beitrage zur Palliativmedizin" der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGB) widmet sich der Palliativmedizin im ambulanten Sektor.
Es ist die erste umfassende Darstellung mehrerer ganz unterschiedlich organisierter und finanzierter ambulanter Palliativdienste.

Saarbrücken, 7. November 2003


St. Jakobus Hospiz gemeinnützigeGmbH          Stelle ist vergeben!

Für unseren ambulanten Hospizpflegedienst suchen wir ab dem nächstmöglichen Termin aus paritätischen Gründen einen Krankenpfleger möglichst mit Erfahrung in der ambulanten Pflege und mit Palliative-Care-Ausbildung, zu 100 % der regelmäßigen Arbeitszeit (Teilzeit nach Absprache).
Wenn Sie eine engagierte Persönlichkeit sind, die sich mit den Zielen der Hospizbewegung und einer christlichen Einrichtung identifiziert, senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an:
St. Jakobus Hospiz
Am Ludwigsplatz 5
66117 Saarbrücken,
0681/92700-0
Infos zur Einrichtung unter:
www.stjakobushospiz.de

Saarbrücken, 3. November 2003


Pressemitteilung - Zweiter Gesprächskreis, zweite Selbsthilfegruppe und weitere Angebote für Trauernde

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das ambulante St. Jakobus Hospiz zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung in der Region Saarbrücken weitere Angebote in der Trauerbegleitung an. Vorgesehen ist ein zweiter Gesprächskreis sowie eine zweite Selbsthilfegruppe für Trauernde. Die Angebote richten sich an alle Menschen, die am Verlust eines nahestehenden Menschen leiden. Unter der Leitung von Dipl. Pädagoge Roland Schaefer, wird im Gesprächskreis die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit anderen Trauernden die eigenen Erfahrungen aufzuarbeiten und Trost und Wege in der Trauer zu finden.
Der Gesprächskreis - Start am 06. November 2003 - findet immer einmal im Monat, donnerstags um 19.30 Uhr, in der Geschäftsstelle des St. Jakobus Hospizes, Am Ludwigsplatz 5 in 66117 Saarbrücken, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zusätzlich angeboten wird:
- ein Trauerseminar, vier Abende mit Herrn Diakon Eberhard Roevenstrunk, Start am 17. November 2003
- Gottesdienst für Trauernde, am 27. November 2003
- Trostseminar, am 06. Dezember 2003

Für die Angebote ist eine persönliche Anmeldung erforderlich.

Nähere Informationen erhalten Sie beim St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken, 0681 92700-0, , www.stjakobushospiz.de

Für Rückfragen hinsichtlich der Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an das:
St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken 0681 92700-0 0681 92700-13 www.stjakobushospiz.de

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Paul Herrlein
Geschäftsführer

Saarbrücken, 29. Oktober 2003


Pressemitteilung Hospizhelferkurs vom 16/10/2003 - St. Jakobus Hospiz, Saarbrücken

Kurs "Sterbende begleiten" beginnt im November

Das St. Jakobus Hospiz Saarbrücken veranstaltet am Mittwoch den 29.10.2003, 19:00 Uhr einen Informationsabend über das im November 2003 beginnende Seminar "Sterbende begleiten" statt. Der Kurs richtet sich an Menschen, die interessiert sind, ehrenamtlich Schwerkranke, Angehörige, Freunde und Trauende in deren schwierigen Situation zu betreuen. Im Kursus werden erste Grundlagen zu den Themen wie der palliativen Versorgung Schwerkranker, Krankheitsbilder, Kommunikation und Wahrnehmung, rechtliche und soziale Aspekte bei einer hospizlichen Betreuung vermittelt.
An 14 Abendterminen, beginnend am Mittwoch 19.11.03, jeweils um 19:00 Uhr, referieren fachkompetente Referenten in den Räumlichkeiten des St. Jakobus Hospizes. Die Eigenbeteiligung der Teilnehmer beträgt 35 €.
Nähere Informationen zu diesem Kurs erhalten sie im St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5 in Saarbrücken oder unter 0681 927000.


Pressemitteilung - Zum Deutschen Hospiztag am 14. Oktober 2003

Hilfen für Sterbende noch immer nicht ausreichend - LAG Hospiz baut ambulante Zentren auf

Saarbrücken, den 10. Oktober 2003

Der Deutsche Hospiztag lenkt alljährlich zum 14. Oktober die Aufmerksamkeit auf die Situation von Schwerkranken und Sterbenden. Denn noch immer müssen in Deutschland Schwerkranke unnötig an Schmerzen und anderen belastenden Symptomen leiden. Oft sind sie gezwungen, in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen zu sterben, obwohl sie lieber zu Hause bleiben wollen. Auch die Angehörigen werden vielfach mit ihren Sorgen und Nöten alleine gelassen. Die Angst vorm Leiden wächst, wie die große Nachfrage nach Patientenverfügungen zeigt.
Die Hospiz- und Palliativeinrichtungen des Saarlandes, die sich in der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz zusammengeschlossen haben, stellen sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese Entwicklung.
So werden in allen Landkreisen und dem Stadtverband Saarbrücken mit Unterstützung des Sozialministeriums ambulante Hospiz- und Palliativzentren (AHPZ) aufgebaut, mit denen die ambulanten Hospizhilfen gebündelt und weiterentwickelt werden. Ziel ist, dass jeder im Saarland, der bis zuletzt zu Hause leben will, auch zu Hause bleiben kann.
Die Zentren haben ein breites Aufgabengebiet, zu dem die qualifizierte Sterbebegleitung, die Beratung in Schmerztherapie und Symptomkontrolle in Abstimmung mit den Hausärzten und den Pflegediensten, die Organisation der häuslichen Hilfen einschließlich der Hilfsmittel für die Pflege, der Aufbau eines Betreuungsnetzes, die Zusammenarbeit mit den Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens, Trauerbegleitung, die Schulung von Hospizhelferinnen und Hospizhelfern und die Öffentlichkeitsarbeit gehören. Die ambulanten Zentren arbeiten eng mit stationären Einrichtungen wie Palliativstationen und stationären Hospizen, aber auch mit Krankenhäusern und Pflegeheimen zusammen. Durch dieses neue Unterstützungsangebot der AHPZs werden Angehörige entlastet, so dass Schwerkranke in ihrer häuslichen Umgebung bleiben und auch sterben können.

Die Adressen der einzelnen Dienste stehen in dieser Liste oder sind erhältlich über die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V. 0681 92700-0 0681 92700-13 www.hospiz-saarland.de.

Wer sich für Hospizarbeit interessiert, kann folgende Veranstaltungen besuchen:

  • "Den Lebensfaden zu Ende spinnen...." Saarbrücker Hospizgespräch 27. Oktober 19.00 Uhr Congresshalle
  • "Leid Lindern, wenn es nichts mehr zu heilen gibt - Hospize in Deutschland" 28. Oktober 19.00 Uhr Saarbrücken, Villa Lessing, Lessingstrasse 10
  • "Wo uns die passenden Worte fehlen. Die Einsamkeit der Sterbenden". Forum Hospiz. 3. November 19.00 Uhr Gemeindezentrum Christuskirche Neunkirchen, Unterer Markt.
  • Kurse zur Vorbereitung auf die Pflege und Begleitung Sterbender bieten alle Hospizdienste an. Die nächsten finden statt bei - Ambulantes Hospiz St. Josef Neunkirchen, Tel. 06821/104-300 - St. Jakobus Hospiz Saarbrücken, Tel. 0681/92700-0.

Neuerscheinung 2003 - Lexikon Hospiz.

hrsg. von Christoph Drolshagen, mit Beiträgen von Klaus Aurnhammer …
Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2003. ISBN 3-579-05451-1

Dieses Grundlagenwerk mit 150 Stichwortartikeln von A-Z bietet kompakte Informationen über folgende Themenfelder der Hospizarbeit:

  • Hospiz als Idee und Bewegung
  • Organisatorische Rahmenbedingungen
  • Spiritualität in der Sterbebegleitung
  • Das soziale Netz der Kranken
  • Psychosoziale Unterstützung der Sterbenden und Angehörigen
  • Palliative Pflege und Palliativmedizin
  • Ethische Fragestellungen

"Mitten in Tod und Trauer sind wir vom Leben umfangen" (nach Martin Luther)

Das St. Jakobus Hospiz trauert um

Jürgen Solbach + 2.7.2003
Herr Solbach hat seit 1995 aktiv am Aufbau der Trauerbegleitung unserer ambulanten Hospiz- und Palliativeinrichtung mitgearbeitet. Sein Anliegen war es, dass Menschen lernen, mit der Trauer zu leben. Wir werden seine Arbeit in seinem Sinne fortsetzen.

Saarbrücken, im Juli 2003

Paul Herrlein
Geschäftsführer
St. Jakobus Hospiz
Angela Schnabel,
Ingrid Susbielle

Selbsthilfegruppe für Trauernde
 

Broschüre "HOSPIZARBEIT IM SAARLAND" - jetzt bestellen Broschüre "HOSPIZARBEIT IM SAARLAND" - jetzt bestellen

Die Informationsbroschüre über die Hospizarbeit im Saarland können Sie ab sofort

per Post (PDF-Datei ausdrucken, ausfüllen und an uns schicken) oder
online

bestellen.

Saarbrücken, 25. Juni 2003


Morphium und Nächstenliebe

Cicely Saunders hilft Todkranken. Die Gründerin der Hospizbewegung kämpft für Schmerztherapie und gegen aktive Sterbehilfe.
Cicely Saunders hat sich ihr Leben lang für ein menschenwürdiges Sterben engagiert. Nach ihrem Einsatz als Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg kam sie 1948 auf die Idee, ein Heim zu gründen, in dem Todkranke fern des Krankenhausbetriebs sterben können. Daraus entstand die Hospizbewegung, die heute weltweit verbreitet ist. Die 84-jährige Cicely Saunders denkt auch jetzt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Unermüdlich propagiert sie ihre lebenslange Parole von der "besten medizinischen Praxis". mehr ...

Von Reiner Luyken

DIE ZEIT 10.04.2003 Nr.16


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