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Pressemitteilung - Saarbrücken, den 2. Dezember 2005 Es geht letztlich um uns alle. Auf der diesjährigen Hauptversammlung des Fördervereins St. Jakobus
Hospiz am 28.11.2005 standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Fast alle
Mitglieder des bisherigen Vorstandes unter Vorsitz von Horst Gehlen,
ehemaliger Vizepräsident des saarländischen Rechnungshofes, stellten sich
wieder zur Wahl und wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt:
Neben Gehlen als Vorsitzendem gehören dem Vorstand Frau Roswitha
Schmitt-Winter als stellv. Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt Michael Kluge als
Schriftführerin und Frau Ingrid Susbielle an, die für ihr ehrenamtliches
Engagement vor kurzem erst von der Aktion Menschen für Menschen
ausgezeichnet wurde. Neu im Vorstand ist Frau Rita Best, die seit Jahren
ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig ist und sich nun um die Finanzen des
Fördervereins kümmern wird. Weitergehende Informationen bei Paul Herrlein, St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken
Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz zur Ansicht des Hamburger Justizsenators Roger Kusch zu „Leben und Sterben in Würde“ Der Hamburger Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat am 11.Oktober 2005 in der Rubrik „Ansichtssache“ des Hamburger Abendblattes unter dem Titel „Leben und Sterben in Würde“ ein klares „Ja“ zur aktiven Sterbehilfe formuliert. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz als Dachverband und Vertretung der Hospizbewegung in Deutschland ist erschüttert, dass inzwischen selbst CDU-Politiker, die sich zumindest programmatisch der Bewahrung des Lebens verschrieben haben, die aktive Sterbehilfe der Sterbegleitung vorziehen. Wer die Tötung auf Verlangen fordert, hat sich mit Sterbenskranken und ihren Bedürfnissen, aber auch mit den Möglichkeiten der Hospizbegleitung und Palliativmedizin zuwenig auseinandergesetzt. Die tägliche Praxis der Hospizarbeit zeigt, dass ein würdevolles Leben bis zuletzt möglich ist: Es geht darum, einer möglichen Vereinsamung der Sterbenden in unserer Gesellschaft die psychosoziale Begleitung durch befähigte Ehrenamtliche entgegenzusetzen, in Fragen nach dem Sinn des Lebens und Sterbens eine spirituelle Hilfestellung zu geben und die körperlichen Leiden durch die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin und -pflege wirksam und dauerhaft zu lindern. Wo dies gelingt (und die Hospizarbeit ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ‚lebendiges’ Beispiel dafür) reduziert sich der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe auf einen Promillebereich. Diese Erfahrung steht in deutlichen Gegensatz zu den Ergebnissen von Umfragen, die nach der Befürwortung von aktiver Sterbehilfe in gesunden Tagen fragen. Eine soziale und verantwortungsvolle Gesellschaft wird sich daran messen lassen müssen, ob sie hospizliche Sterbebegleitung als ‚Grundversorgung’ für ein würdevolles „Leben bis zuletzt“ (!) bereitstellt. Mit dem Verweis auf eine zweifelhafte Autonomie und eine buchstäblich ‚finale’ Befreiung von Leid wird sonst das menschliche Leben zu Disposition gestellt. Wir setzen uns deshalb für eine flächendeckende ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativversorgung ein, die die Menschen in ihrer letzten Lebensphase so aufnimmt, dass der Ruf nach aktiver Sterbehilfe verstummt.
Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz, Am Weiherhof 23, 52382 Niederzier
Für eine lebensbejahende Kultur des Sterbens: Erfahrungen aus der Hospizarbeit Presseerklärung zum Deutschen Hospiztag am 14. Oktober 2005 Paul Herrlein, Vorsitzender Saarbrücken, den 12. Oktober 2005 Der 14. Oktober lenkt seit fünf Jahren als Deutscher Hospiztag die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Hospizbewegung und ihr Anliegen, schwerkranken Menschen Leben bis zuletzt und Sterben in Würde zu ermöglichen. In diesem Jahr gewinnt dieses Anliegen besondere Bedeutung , da mit der Etablierung der Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas in Deutschland die Diskussion um die aktive Sterbehilfe neu entfacht wurde. Davon unabhängig hat sich in den vergangenen Jahren im Saarland eine lebendige und leistungsfähige, von der lebensbejahenden Kultur des Sterbens getragene Hilfestruktur entwickelt. Das Saarland ist mit seinen „Ambulanten Hospiz- und Palliativzentren“ (AHPZ) in Deutschland führend bei der Entwicklung einer flächendeckenden ambulanten Versorgungsstruktur, auch bei den Plätzen in stationären Hospizen und Palliativstationen liegt es in der Versorgungsdichte in Deutschland an der Spitze. Ebenso wird im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung viel getan. Besonders wichtig ist das große Engagement der rund 600 Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in der Sterbebegleitung Tag für Tag für Schwerkranke und ihrer Angehörigen einsetzen und so zeigen, dass Hospizarbeit mitten in der Gesellschaft und nicht in spezialisierten Diensten ihren Platz hat.
Weitere Informationen bei: Paul Herrlein, Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V., Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken Pressemitteilung Hospizhelferkurs 2005 / 2006 St. Jakobus Hospiz Befähigungskurs "Sterbende begleiten" beginnt im November Das St. Jakobus
Hospiz Saarbrücken veranstaltet vom 09. November 2005 bis 06. Mail 2006
wieder einen Befähigungskurs für Menschen, die interessiert sind,
schwerstkranke und sterbende Menschen zu begleiten sowie Angehörige und
Trauende zu unterstützen. Der Kurs will Orientierungshilfen geben und die
erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber ermutigen und Menschen
zur Sterbebegleitung innerhalb und außerhalb von Hospizeinrichtungen
befähigen. Saarbrücken, den 23. September 2005 Weitere Auskünfte erteilt Herr Roland Best, St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken
Nachruf der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz: Pressemitteilung Umgang mit Patientenverfügungen Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat als Ausarbeitung ihrer Kammer für Öffentliche Verantwortung eine Schrift veröffentlicht, in der die Frage des Umgangs mit Patientenverfügungen erörtert und ethisch bewertet wird. Wir wollen Sie auf diese Veröffentlichung hinweisen:
Pressemeldung: Workshop "Trauer - Umwandlung" in Lebach In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken
bietet das St. Jakobus Hospiz am 1. April und 2. April 2005 einen Workshop
"Trauer Umwandlung" im Schönstatt-Zentrum in Lebach an. St. Jakobus Hospiz Saarbrücken Saarbrücken, den 4. März 2005 Weitere Informationen sind beim St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz 5,
66117 Saarbrücken, |
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