Pressemitteilung/StellungnahmeIn Würde sterben – mit Hilfe sterben
Zum Tod von zwei Männern auf einem Waldparkplatz bei Zürich
Völklingen, 09.11.2007: Wenn schwerstkranke, verzweifelte Menschen sich
mit Unterstützung auf einem Waldparkplatz töten, dann enthüllt sich die
ganze Scheinheiligkeit von Dignitas, der schweizerischen
Sterbehilfeorganisation. Denn vom selbsterteilten Auftrag „in Würde leben,
in Würde sterben“ bleibt beim eiligen, improvisierten unterstützten Suizid
nichts mehr übrig.
Ein Sterben in Würde, dies will auch die Hospizbewegung schwerstkranken
Menschen ermöglichen. Doch nicht indem sie auf den assistierten Suizid
setzt, sondern auf den Fortschritt der Palliativmedizin. Hier geht es um die
Verbesserung der Lebensqualität des Sterbenden und seiner Angehörigen, die
durch medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Hilfen
erreicht wird.
Immer noch sind die Möglichkeiten dieser effektiven Unterstützung zu
wenig bekannt. Dabei hat der Gesetzgeber mit der am 01.04.2007 in Kraft
getretenen Gesundheitsreform die Grundlage für die Verbesserung des
Angebotes für schwerstkranke und sterbende Menschen geschaffen. Unter dem
Stichwort „spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) soll künftig
die aufwändige Versorgung sterbender Menschen zu Hause, in ihren eigenen
vier Wänden möglich werden. Angehörige sollen die in jeder Hinsicht
notwendig Unterstützung erhalten, um ihren Sterbenden einen würdevollen
Abschied zu bereiten.
Beängstigend ist nicht der Tod, sondern die Ungewissheit eines qualvollen
Lebensendes. Diese Furcht lässt fast jeden todkranken Menschen im Prozess
seines Sterbens an einen Punkt kommen, an dem der Wunsch nach einem
selbstbestimmten Ende und damit nach einem selbstbestimmten Zeitpunkt des
eigenen Todes sehr stark wird. In diesen Momenten wenden sich die
Verzweifelten an Dignitas, weil deren Angebot die einzige Möglichkeit zu
sein scheint, Würde und Selbstbestimmung in dieser ausgelieferten
Lebenssituation zu wahren. Doch was ist eine Selbstbestimmung wert, die
unter Druck und Leid mehr schlecht als recht aufrecht erhalten wird? Kann
nicht derjenige, dessen Lebensqualität durch effiziente Hilfen etwa bei der
Schmerzbekämpfung und der Sinnsuche wieder hergestellt ist, viel besser
entscheiden und sein eigenes Sterben gestalten? Die ambulanten und
stationären Hospize und die Palliativstationen unterstützen die
schwerstkranken Menschen auf diese Weise. Sie schaffen den Rahmen dafür,
dass Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase wirklich möglich wird. Zwar
positioniert sich die Hospizbewegung eindeutig gegen jede Form der aktiven
Sterbehilfe, doch mit ihrem Hilfsangebot steht sie bedingungslos jedem
Betroffenen und seinen Angehörigen zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der LAG Hospiz Saarland e.V.,
Geschäftstelle im Marienhausklinikum St. Michael Krankenhaus Völklingen
06898-172900
oder
lag@hospiz-saarland.de.
Pressemitteilung Hospizhelferkurs 2007 / 2008 St. Jakobus Hospiz,
Hospiz Saarbrücken
Befähigungskurs „Sterbende begleiten“ beginnt im
November
Das St. Jakobus Hospiz Saarbrücken veranstaltet vom 14. November 2007 bis
26. April 2008 wieder einen Befähigungskurs für Menschen, die interessiert
sind, schwerstkranke und sterbende Menschen zu begleiten sowie Angehörige
und Trauende zu unterstützen. Der Kurs will Orientierungshilfen geben und
die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber ermutigen und
Menschen zur Sterbebegleitung innerhalb und außerhalb von
Hospizeinrichtungen befähigen.
Der Kurs umfasst ca. 60 Stunden Theorie und ein Praktikum von ca. 20
Stunden. Die Kosten-beteiligung pro Teilnehmer beträgt 35 €.
Nähere Informationen zu diesem Kurs erhalten sie am Mittwoch 31. Oktober
2007 um 19.00 Uhr in den neuen Räumen des St. Jakobus Hospizes,
Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken oder unter
0681-927
000.
Weitere Auskünfte erteilt Herr Roland Best St. Jakobus Hospiz
Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken
0681-927
000 0681-927
0013
sekretariat@stjakobushospiz.de
Kinderhospizdienst Saar
Schmerztherapie und Symptomkontrolle bei
schwerkranken Kindern ist dringend erforderlich!
Presseerklärung zur 2. Fachkonferenz Kinderhospizarbeit im Saarland
Neunkirchen, den 5. September 2007
Die 2. Fachkonferenz zur ambulanten Kinderhospizarbeit widmet sich dem
Thema der pädiatrischen Palliativversorgung. Der Kinderhospizdienst Saar als
Veranstalter greift damit eine wichtige Erfahrung aus seiner bisherigen
Arbeit auf. Denn die ambulante Kinderhospizarbeit, die vor allem aus der
Beratungsarbeit der Hospizfachkräfte und der Unterstützung durch 30
qualifizierte Ehrenamtliche besteht, ist angewiesen auf ein funktionierendes
Versorgungsnetzwerk für die betroffenen Familien. Und was bei der Versorgung
von Erwachsenen schon lange angemahnt und zunehmend verbessert wird, gilt
auch für schwerkranke Kinder, wie Paul Herrlein, Leiter des St. Jakobus
Hospizes in Saarbrücken und Mitverantwortlicher beim Kinderhospizdienst
unterstreicht. Maßgeblich hierbei ist die palliativmedizinische Versorgung
der Kinder, d.h. dass medizinisch alles getan wird, dass die Beschwerden und
Probleme, die mit einer unheilbaren Erkrankung im Kindesalter verbunden
sind, mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin gelindert werden. Nur so
ist das Ziel zu erreichen, die Lebensqualität der Betroffenen so weit wie
möglich zu erhalten. Hier besteht bundesweit und im Saarland noch ein hoher
Entwicklungsbedarf, der sich sowohl auf die Qualifikation der Ärzte und
Pflegenden, auf die fachliche Ausrichtung auf die Palliativmedizin für
Kinder wie auf die Versorgungsstrukturen bezieht. Wie die Versorgung
aussehen kann, darüber berichtet Frau Dr. Carla Hassan vom pädiatrischen
Palliativzentrum in Datteln, das als ein integratives Zentrum für
Schmerztherapie und Palliativmedizin schwerkranken Kindern zur Verfügung
steht.
Dr. Sven Gottschling, Kinderonkologe und Schmerztherapeut an der
Universitätsklinik Homburg, informiert über die Besonderheiten der
Schmerztherapie bei Kindern, Frau Dr. Lieselotte Simon-Stolz berichtet über
ihre Erfahrungen mit schwerkranken Kindern in ihrer langjährigen
kinderärztlichen Praxis in Neunkirchen.
Weitere Informationen bei Kinderhospizdienst Saar/St. Jakobus Hospiz,
Paul Herrlein, Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken
0681
92700-0 0681
9270013
info@kinderhospizdienst-saar.de
Der Kinderhospizdienst Saar ist ein Kooperationsprojekt des ambulanten
Hospizes St. Josef Neunkirchen, des ambulanten Hospizes St. Michael
Völklingen und des St. Jakobus Hospizes in Saarbrücken. Es werden Familien
mit Kindern betreut, die an einer unheilbaren, lebenslimitierenden
Erkrankung leiden. Derzeit werden 30 Kinder in 29 Familien betreut. Die
Angebote und Hilfen werden von zwei hauptamtlichen Hospizfachkräften – Frau
Kirsch und Frau Leonhard-Kaul koordiniert. Das Hospizbüro befindet sich in
der Langenstrichstaße 44 in Neunkirchen auf dem Gelände des St.
Josef-Krankenhauses.
06821
104167.
Der Kinderhospizdienst Saar wird durch Herzenssache e.V. und durch Spenden
finanziert. Spendenkonto 717017 Sparkasse Saarbrücken BLZ 59050101
Es gab viele Gelegenheiten für gute Gespräche - ein positives Fazit zur LAG-Präsentation auf dem Landesfest in Saarbrücken
(Völklingen, 21.08.2007)
Während der 50-Jahr Feier des Saarlandes am vergangenen Wochenende waren rund 40 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der saarländischen Hospiz- und Palliativarbeit im Einsatz. Sie verteilten rund 1500 Flyer und verschenkten 800 „Lebens“-Steine.
Unermüdlich stellen die Hospizhelfer großen und kleinen Glücksradspielern ihre Fragen zu Hospiz, Palliativ, Leben, Tod und Sterben. Offensiv und mit sichtlicher Begeisterung tragen die als lebendige Stolpersteine verkleideten Mitarbeiter die Hospizidee unter die Besucherströme (600.000 Gäste). „Die Transparente kommen sehr gut an. Die Menschen sprechen mich direkt an. Manche fühlen sich provoziert. Das ist gut, denn wir wollen die Menschen zum Nachdenken anregen“ erklärt die Mitarbeiterin der LAG, Susanne Burkhardt.
Immer wieder halten Festbesucher am Stand der LAG inne, um sich ausführlich über die Möglichkeiten hospizlicher Versorgung zu informieren. Viele gute Gespräche kommen auf diese Weise zustande.
„Wir waren präsent und wir sind bemerkt worden und so haben wir gemeinsam wieder ein Stück zur Verbreitung der Hospizidee beitragen“ freut sich Klaus Aurhammer, der Vorstandsvorsitzende der LAG.
Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland dankt allen Mitgliedern, sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren engagierten und erfolgreichen Einsatz auf der 50 Jahr Feier des Saarlandes. Außerdem dankt die LAG Hospiz der Firma Haribo für ihre Spende.
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Von links: Frau Wilbois, Frau Weißkopf und Frau Debrand |
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Von links: Frau Dr. Blatt-Bodewig, Herr Aurnhammer, Frau Ritter-Hoffmann |
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Von links: Die Palliative Care Fachkräfte Frau Schreiner, Frau Heyden und Frau Steuer |
Eckpunktepapier zur Strukturentwicklung der Hospiz und Palliativversorgung
im Zuge der Gesundheitsreform für das Saarland (Stand: 01.06.2007)
- Mit der Einführung des § 37 b SGB V in die gesetzliche
Krankenversicherung durch die am 1.4.2007 in Kraft getretene
Gesundheitsreform erhalten Versicherte, die an einer progredienten und
weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, einen Anspruch auf
spezialisierte Palliativversorgung, wenn eine besonders aufwändige
Versorgung erforderlich ist. Diese Leistung umfasst medizinische und
pflegerische Leistungen einschließlich der Koordinierung, wird von
Ärzten verordnet und wird von geeigneten Leistungserbringern erbracht.
Der Gemeinsame Bundesausschuss regelt unter anderem das Verhältnis von
ambulanter Versorgung und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung
sowie die Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern und den bestehenden
ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen wobei die gewachsenen
Versorgungsstrukturen zu berücksichtigen sind (§ 37b, Abs. 3, Satz 2,
SGB V). Der Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung
besteht auch für Versicherte, die in stationären Pflegeeinrichtungen
betreut werden und hat darüber hinaus den besonderen Belangen von
Kindern Rechnung zu tragen.
- Der gemeinsame Bundesausschuss hat bis 30.9.2007 dazu Richtlinien
festzulegen. Auf der Grundlage dieser Richtlinien werden dann
Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen unter Beteiligung der
maßgeblichen Verbände der Leistungserbringer erlassen, die wiederum den
Rahmen für die dann abzuschließenden Verträge nach §132 d SGB V zwischen
den Krankenkassen und den Leistungserbringern darstellen.
- Die gesetzliche Neuregelung betrifft ausschließlich die
„spezialisierte ambulante Palliativversorgung“. Daraus resultiert die
Frage nach der Ausgestaltung der palliativ-hospizlichen Basisversorgung.
Bisher ist die Abgrenzung dieser beiden Bereiche nicht geregelt.
- Der Gesetzgeber schreibt vor, die gewachsenen Strukturen zu
berücksichtigen. Als gewachsene Strukturen im Saarland sind in diesem
Zusammenhang insbesondere die von der LAG flächendeckend entwickelten
ambulanten Hospiz- und Palliativzentren (AHPZ), die stationären Hospize,
die spezialisierte palliativpflegerische Versorgung (St. Jakobus Hospiz)
sowie der Vertrag zur optimierten integrierten Palliativversorgung
(Ersatzkassen und AOK) unmittelbar, die Palliativstationen mittelbar von
dieser gesetzlichen Neuregelung betroffen.
- Die Zahl der Palliativpatienten im Saarland kann auf rund 4 – 5000
geschätzt werden, wenn man die jährlichen Sterbefälle von Tumorpatienten
(ca. 3200, nach Angaben des Statistischen Amtes Saarland) und die
Palliativpatienten mit anderen Erkrankungen als Bemessungsgrundlage
heranzieht.
- Aus der Sicht der LAG Hospiz muss es qualitativ primär um die
Sicherstellung einer bestmöglichen medizinisch-pflegerischen,
psychosozialen und spirituellen Versorgung von Patienten gehen, die an
einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen
Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden, einschließlich der
Begleitung ihrer Angehörigen in jeder Phase des Krankheitsverlaufs.
Der Krankheitsverlauf ist oftmals geprägt von Unsicherheit, aber auch
von Phasen der Stabilisierung, die wiederum von akuten Krisensituationen
und einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes abgelöst werden.
Dies bedeutet, dass der Umfang der Versorgung eines Patienten im Verlauf
variiert. Für einen Patienten kann die Versorgung ohne spezialisierte
Palliativversorgung zu einem bestimmten Zeitpunkt ausreichend sein, mit
Fortschreiten der Erkrankung jedoch ein Bedarf an spezialisierter
Palliativversorgung entstehen. Es ergeben sich daraus zwei noch zu
definierende Versorgungsniveaus: die palliativ-hospizliche
Basisversorgung und die spezialisierte Palliativversorgung. Fließende
Übergänge von der Basisversorgung zur spezialisierten
Palliativversorgung sind denkbar. Je höher die Qualität der
Basisversorgung ist, desto gezielter und effektiver kann die
spezialisierte Palliativversorgung geleistet werden.
- Zur Umsetzung des §37b sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
- Die Leistungserbringer müssen als eigenständiges, multiprofessionelles
Team arbeiten, das ausschließlich spezialisierte ambulante
Palliativversorgung erbringt.
- Die palliativ-medizinische, die
palliativ–pflegerische und die koordinatorische Qualifikation des Teams
ist sicherzustellen.
- Das Angebot muss flächendeckend strukturiert
sein. Orientierungsrahmen sollten die Landkreise sein.
- Die 24-stündige
Erreichbarkeit des Dienstes ist sicherzustellen.
- Alle an der
hospizlich-palliativen Versorgung Beteiligten müssen verbindlich
zusammenarbeiten.
- Um dem fachlichen Stand der Palliativmedizin und -pflege, den
gesetzlichen Vorgaben, dem unterschiedlichen Versorgungsbedarf sowie den
gewachsenen Strukturen Rechnung zu tragen, bedarf es eines
Lösungsansatzes, der nicht nur auf die spezialisierte ambulante
Palliativversorgung abhebt. Dazu wird vorgeschlagen, ein Netz von
hospizlich-palliativen Versorgungsplattformen einzurichten, die diesen
unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Die Kernfunktion der
Plattformen ist das hospizlich-palliative Casemanagement für alle
Palliativpatienten durch ein multiprofessionelles Koordinierungsteam,
das über die verschiedenen Versorgungsniveaus und die
Versorgungssektoren hinweg dafür Sorge trägt, dass der Versicherte die
bedarfsgerechte Hilfe erhält. Die Grundlage für diese Plattformen können
die Inhalte des bereits entwickelten Vertrages zur integrierten
Palliativversorgung (§ 140 a SGB V) sein. Der Plattform angegliedert
sind die hausärztliche und allgemeine pflegerische Versorgung, die
vorhandenen Hospiz- und Palliativstrukturen, die Heime der Altenhilfe
und die Leistungserbringer der spezialisierten Palliativversorgung. Das
Koordinierungsteam der Plattform, das auf Indikation von Haus- oder
Klinikärzten tätig wird, entwickelt gemeinsam mit diesen die individuell
notwendige Versorgung entsprechend dem jeweiligen Versorgungsaufwand.
Das Zusammenwirken der einzelnen, gewachsenen Strukturen kann
unterschiedliche Ausprägungen haben und muss weiter konkretisiert
werden. Eine Möglichkeit ist die Angliederung der Plattformen an die
AHPZ.
Die Verbesserung der Basisversorgung wird zu einer wachsenden Nachfrage
aller palliativ-hospizlichen Versorgungsformen führen, da ein dichteres
und verbreitertes Versorgungsnetz mehr Betroffene erreichen und
auffangen kann.
Bei der Entwicklung dieser Plattformen ist darauf zu achten, dass
insbesondere alle bisher etablierten palliativ-hospizlichen
Kompetenzträger (also insbesondere stationäre Hospize,
Palliativstationen, ambulante Hospizdienste, AHPZ,
Palliativpflegedienst, IV-Team) sich aktiv an der konkreten
Ausgestaltung beteiligen.
Völklingen, den 01.06.2007
Klaus Aurhammer
Vorstandsvorsitzender
Pressemitteilung, Saarbrücken, 05. Juli 2007
Partner für die Hospizarbeit
Der Lionsclub Saarbrücken St. Johann, der Förderverein St. Jakobus Hospiz
e.V. und die Peugeot Saartal GmbH haben in einer gemeinsamen Spendenaktion
einen nagelneuen Peugeot Partner dem ambulanten Dienst des St. Jakobus
Hospizes übergeben.
Anlässlich der Übergabe des Fahrzeuges am 05. Juli in der Peugeot
Niederlassung betonte Prof. Zenner, der für den Lionsclub die Spendenaktion
koordinierte, die zentrale Bedeutung der Mobilität für die ambulante
Hospizarbeit. Der Peugeot Partner ist mittlerweile das 10. Fahrzeug, dass
mit Unterstützung des Lionsclub, die Arbeit für schwerkranke ermöglicht.
Das Fahrzeug wird in der Ehrenamtlichen Begleitung, in der Pflege und in der
integrierten Versorgung, sowie im Kinderhospizdienst eingesetzt.
Ansprechpartner:
Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V.
Paul Herrlein
Eisenbahnstraße 18
66117 Saarbrücken
0681
927000
info@stjakobushospiz.de
www.stjakobushopiz.de |
Spendenkonto 598508
Bankleitzahl 590 501 01
Sparkasse Saarbrücken |
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Von links: Herr
Herrlein, Geschäftsführer St. Jakobus Hospiz |
Pressemitteilung, Saarbrücken, 27. Juni 2007
Zuhause leben bis
zuletzt: 10 Jahre Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V.
Am 27. Juni 2007 feiert der Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V. mit
zahlreichen Gästen, darunter Gesundheits- und Sozialminister Josef Hecken,
im Saarbrücker Schloss sein zehnjähriges Bestehen. Dieser Anlass ist ein Tag
der Freude und des Dankes.
Denn als am 16. Juni 1997 in der Saarbrücker Hohenzollernstraße der
Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V. ins Leben gerufen wurde, wussten die 17
Gründungsmitglieder genau, was sie wollten: Die Hospizarbeit, insbesondere
die ambulante Arbeit des St. Jakobus Hospizes zu unterstützen und zu
fördern. Die ambulante Hospizarbeit war noch ganz am Anfang, nur wenige
Menschen wussten überhaupt, was Hospizarbeit ist und dass auch zuhause
fachliche wie menschliche Unterstützung möglich ist. Wenn auch heute noch
vielfach der Gedanke an Krankheit, Sterben und Trauer verdrängt wird, so hat
sich doch in den zehn Jahren des Bestehens des Fördervereins vieles zum
Guten hin entwickelt. Viele Menschen setzen sich heute mit ihrer eigenen
Endlichkeit und der möglichen Versorgung am Lebensende auseinander, die
Hilfsangebote insgesamt und in der häuslichen Versorgung haben sich gut
entwickelt. Für Horst Gehlen, seit der Gründung des Vereins auch dessen
Vorsitzender, ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung des St. Jakobus
Hospizes besonders wichtig. Die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter ist von
4 auf 20 gestiegen, ehrenamtlich engagieren sich rund 100 Menschen. Zum
Hospiz gehört neben der ehrenamtlichen Hospizarbeit ein spezialisierter
Pflegedienst sowie das Team der integrierten Palliativversorgung, bei dem
über 50 niedergelassene Ärzte, 6 Krankenhäuser und 13 Sozialstationen
gemeinsam die Palliativversorgung von Versicherten der Ersatzkassen und der
AOK erbringen. Auch der Kinderhospizdienst Saar gehört als
Kooperationsprojekt zusammen mit dem ambulanten Hospiz St. Josef Neunkirchen
und dem ambulanten Hospiz St. Michael zum Angebot. Das Hospiz hat daneben
ein umfangreiches Angebot in der Trauerbegleitung und in der Fortbildung.
Christa Garvert, die Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des St.
Jakobus Hospizes, unterstreicht die Unterstützung des Fördervereins und
seiner 240 Mitglieder. Die tatkräftige Hilfe bei der Aufbauarbeit, etwa bei
der Schaffung von Arbeitsplätzen, bei der Anschaffung von Fahrzeugen oder
Computern, die Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere das Saarbrücker
Hospizgespräch sind Aktivitäten, die die Gesellschafter wie die Mitarbeiter
des Hospizes immer wieder motivierten und ihnen Mut machten, den
beschwerlichen Weg der ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung, das
Angebot also, zuhause bis zuletzt leben zu können, fortzusetzen.
Ansprechpartner: Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V., Paul Herrlein,
Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken
0681
927000
info@stjakobushospiz.de
www.stjakobushopiz.de.
Spendenkonto 598508, Bankleitzahl 590 501 01, Sparkasse Saarbrücken
Pressemitteilung, Saarbrücken, 22. Juni 2007
St. Jakobus Hospiz gGmbH,
Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken
0681-92700-0
sekretariat@stjakobushospiz.de
www.stjakobushospiz.de
Neu Geschäftsstelle des St. Jakobus Hospizes Saarbrücken
Die St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH ist umgezogen in die neue
Geschäftsstelle, Eisenbahnstraße 18 in 66117 Saarbrücken.
Der Umzug ist erforderlich geworden, weil durch die Ausweitung der
ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung die Zahl der haupt – und
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich angestiegen ist.
Die unterschiedlichen Dienste – ehrenamtliche Hospizarbeit, palliative
Beratung und Pflege bis hin zur integrierten Versorgung und zur
Trauerbegleitung sind weiterhin unter der bekannten Rufnummer 0681-92700-0
oder über E- Mail
info@stjakobushospiz.de zu erreichen.
Informationen erhalten Sie unter
www.stjakobushopiz.de.
Weitere Informationen bei: Frau Ulrike Grossmann
Pressemitteilung, Saarbrücken, 16.04.2007
St. Jakobus Hospiz
Saarbrücken, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken
Absage Saarbrücker Hospizgespräch für den 30.04.2007
Das St. Jakobus Hospiz teilt mit, dass das Saarbrücker Hospizgespräch für
den 30.04.2007 entfällt.
Das nächste Saarbrücker Hospizgespräch wird am 14. Mai 2007, um 19.00 Uhr im
Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4 in 66111 Saarbrücken (10. OG –großer
Sitzungssaal), stattfinden. Das Thema lautet: „Die Patientenverfügung aus
palliativmedizinischer Sicht“, mit dem Referenten –Dr. Dietrich Wördehoff,
Saarbrücken-. Durch die Moderation wird Sie Herr Peter Springborn vom
Saarländischen Rundfunk führen.
Das Saarbrücker Hospizgespräch richtet sich an die Betroffene und ihre
Angehörigen, an Ärzte, Pflegende und andere medizinische Berufsgruppen, an
Seelsorger und Sozialarbeiter, an ehrenamtliche Tätige und alle
Interessierten.
Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen erhalten Sie beim St. Jakobus Hospiz, Am Ludwigsplatz
5, 66117 Saarbrücken
0681-927000
oder
info@stjakobushospiz.de.
Für Rückfragen hinsichtlich der Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an
das St. Jakobus Hospiz. Vielen Dank.
Gemeinsame Presseinformation
Verbesserungen für sterbende Menschen
BAG Hospiz, Caritas und Diakonie begrüßen entsprechende Neuregelungen der
Gesundheitsreform
Berlin, den 30. März 2007. Künftig wird es möglich sein, schwerstkranke
und sterbende Menschen in der gewohnten Umgebung durch spezialisierte
ambulante Palliative-Care-Teams medizinisch und pflegerisch professionell zu
versorgen. Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz werden hierzu jetzt die
gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen. Dadurch müssen Menschen nicht mehr
so häufig notfallmäßig in Krankenhäuser eingewiesen werden und können bis
zuletzt gut versorgt zu Hause leben und auch sterben. Dies wünschen sich die
meisten Menschen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V., das Diakonische
Werk der EKD e.V. und der Deutsche Caritasverband e.V. begrüßen ausdrücklich
entsprechende Änderungen des Sozialgesetzbuches. Zu den Verbesserungen
gehört auch, dass ambulante Hospizdienste zukünftig für die psychosoziale
Begleitung von sterbenden Menschen auch in Pflegeheimen eine Förderung
erhalten. Positiv für die stationären Hospize ist, dass bei Nichteinigung in
Vertragsverhandlungen eine Schiedsperson bestellt werden kann.
Die stationären Kinderhospize müssen zukünftig nur noch fünf Prozent der
Kosten durch Spenden aufbringen, was aber in der Regel zu einer weiteren
finanziellen Belastung der Familien führt.
Die Verbände bedauern zugleich, dass bei stationären Hospizen für
Erwachsene der Eigenanteil bei mindestens zehn Prozent geblieben ist. Ein
Vorschlag zur Neuregelung der Finanzierung mit dem Ziel der Reduzierung der
finanziellen Belastung der Patienten und dem Abbau von Verwaltungsaufwand
wurde nicht berücksichtigt.
Wünschenswert wäre weiterhin gewesen, dass der multiprofessionelle Ansatz in
der Sterbebegleitung unter Einbeziehung des Ehrenamtes für die neu
entstehenden Palliative-Care-Teams gesetzlich noch deutlicher verankert
wird. Das Maß dieser Zusammenarbeit wird nun der Gemeinsame Bundesausschuss
bis Ende September 2007 festlegen.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden sie sich bitte an:
Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz: Herr Bolze
030
83223893
0178
2044077
oder die Pressestellen: Diakonisches Werk der EKD e.V., Deutscher
Caritasverband e.V.
Pressemitteilung des Kinder Hospizdienst Saar, Neunkirchen, den 28.3.2007
Gründung des Arbeitskreises pädiatrische Palliativmedizin im Saarland
Der Kinder Hospizdienst Saar setzt sich für die Verbesserung der
Versorgung von Kindern mit lebensbegrenzenden Erkrankungen und ihren
Familien ein. Vor diesem Hintergrund fand gestern im St. Josef Krankenhaus
in Neunkirchen die erste Sitzung des neu gegründeten Arbeitskreises
pädiatrische Palliativmedizin im Saarland statt. Staatssekretär Wolfgang
Schild, der in Vertretung von Gesundheitsminister Josef Hecken die
Gründungsversammlung begleitete, begrüßte diese Initiative. Sie sei
Kristallisationspunkt für die Unterstützung der betroffenen Familien und ein
wichtiger Schritt auf dem Weg, die unterschiedlichen Angebote von
Kinderärzten, Kinderklinken, Hospiz- und Pflegeeinrichtungen bis hin zur
Frühförderung und Eingliederungshilfe zu bündeln. Der Arbeitskreis, in dem
Betroffene, Ärzte, Pflegende, Sozialarbeiter und Seelsorger aus den
unterschiedlichen ambulanten und stationären Diensten und Einrichtungen
zusammenarbeiten, wird sich inhaltlich mit der palliativmedizinischen
Behandlung und Pflege, der psychosozialen Unterstützung, den
seelsorgerlichen Fragen und der Trauerbegleitung befassen und Perspektiven
für die bedarfsgerechte Versorgung sowie Fort- und Weiterbildung im Bereich
von Kinderhospizarbeit und Kinderpalliativmedizin entwickeln. Für den 5.
September 2007 ist eine Fachkonferenz zum Thema Schmerztherapie und
Symptomkontrolle bei Kindern geplant.
Zum Hintergrund:
Der Kinder Hospizdienst Saar unterstützt, berät und begleitet Familien mit
Kindern, die an einer lebensbegrenzenden Erkrankung leiden. Ziel ist es
dabei, unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse schwerkranker
Kinder die Lebensqualität der Familien zu verbessern. Dazu steht ein Team
aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur
Verfügung, die über die erforderlichen palliativmedizinischen,
psychosozialen und organisatorischen Kenntnisse verfügen. Die betroffenen
Familien können die Hilfen im Krankenhaus oder zuhause in Anspruch nehmen.
Der Dienst ist integraler Bestandteil der ambulanten Hospize in Neunkirchen,
Saarbrücken und Völklingen und wird durch Herzenssache, der
Kinderhilfsinitiative des saarländischen Rundfunks und durch Spenden
unterstützt. Die Hilfen sind für die betroffenen Familien kostenlos und
können unter
06821
104167 oder unter
info@kinderhospizdienst-saar.de
angefragt werden.
Weiter Informationen zum Arbeitskreis und zum Kinderhospizdienst Saar bei
Paul Herrlein
0681
92700-0 0681 92700-13
paul.herrlein@stjakobushospiz.de
Pressemitteilung Nr. 01/2007
Lacon Corporate Design- Management GmbH
Gemeinsam Grenzen überwinden - 2. Ausgabe des Palliative Care
Kongresses nimmt Formen an
In der Zeit vom 27. bis 28. Juni 2007 findet im Kongresszentrum
Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen die zweite Ausgabe des Palliative Care
Kongresses unter dem Motto »Gemeinsam Grenzen überwinden« statt. Die
erwarteten 600 Fachleute aus der Betreuung und Begleitung unheilbar kranker
Menschen können sich auf ein ausgefeiltes Kongressprogramm freuen. Die stark
nachgefragten Praxisworkshops werden der größeren Kapazitäten wegen in
diesem Jahr auf den Nachmittag des 26. Juni 2007 vorgezogen und außerhalb
des Kongressprogramms angeboten.
- Wissenschaftliche Kompetenz und praktischer Nutzen
- Kinderhospizarbeit als Themenschwerpunkt
- Auswirkungen der Gesundheitsreform
- Freie Kongressplätze werden schnell knapp
Nähere Informationen zum Kongress im Internet unter:
www.home-care-kongress.de oder telefonisch unter +49.(0)7543.9305.34
2. Internationaler Palliative Care Kongress in der Euregio Bodensee
Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus (www.gzh.de)
in Friedrichshafen am Bodensee vom 26. bis 28. Juni 2007
St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH Saarbrücken
Als Vertragspartner der Ersatzkassen und der AOK Saarland haben wir uns
gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken und Pflegediensten das Ziel
gesetzt, nachhaltig die sektorenübergreifende Versorgung schwerstkranker und
sterbender Menschen zu verbessern. Zum weiteren Ausbau der integrierten
Palliativversorgung brauchen wir für unser multiprofessionelles Palliativ
Care Team
exam. Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w)
als palliativpflegerische Koordinationsfachkraft (PPK)
Ihre Qualifikation:
Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, möglichst im palliativmedizinischen
Bereich und/oder der ambulanten Pflege, Fortbildung Palliative Care (min.
160 h), kommunikative Kompetenzen und fundierte EDV-Kenntnisse.
Die Vergütung erfolgt nach AVR mit zusätzlichen Sozialleistungen. Fort-
und Weiterbildung wird gefördert.
Die Identifikation mit den Zielen eines christlichen Träger setzen wir
voraus. Schwerbehinderte mit gleicher Eignung und Leistung werden bevorzugt
berücksichtigt.
Ihre Bewerbung senden Sie bitte an:
St. Jakobus Hospiz
Am Ludwigsplatz 5 66117 Saarbrücken
Tel. 0681/927000 E-Mail:
info@stjakobushospiz.de
Pressemitteilung, Saarbrücken, den 14. März 2007
Nachrichten und
Informationen der Ersatzkassenverbände im Saarland
Integrierte Versorgung im Saarland wirkt:
Versorgung mit Fallmanagement stabilisiert psychisch Kranke
Palliativ-Care-Team verbessert die Versorgung von Schwerstkranken
AOK des Saarlandes steigt ein
Integrierte Versorgungsmodelle sollen durch eine engere und besser
abgestimmte Zusammenarbeit der verschiedenen Leistungserbringer die
Versorgung der Patienten in bestimmten Bereichen des Gesundheitswesens
verbessern. Die Ersatzkassenverbände haben im Saarland vor gut einem Jahr
u.a. Verträge zur integrierten Palliativversorgung und zur Optimierung der
psychiatrischen Versorgung auf den Weg gebracht. Beide Modelle sind
erfolgreich angelaufen und wurden von den Versicherten und den beteiligten
Leistungserbringern gut angenommen.
Den beiden Verträgen ist jetzt auch die AOK im Saarland beigetreten.
Damit gelten diese Versorgungsverträge für zwei Drittel aller gesetzlich
Versicherten im Saarland. Diese Verbesserungen für Schwerstkranke und für
psychisch Erkrankte kommen somit noch mehr Menschen zu gute.
Zur Entwicklung der beiden Versorgungsmodelle:
- Integrierte Versorgung „Optimierte Palliativversorgung“
- Integrierte Versorgung „Optimierung der psychiatrischen Versorgung“
Kontakt: Dr. Claudia Blindauer, Fallmanagerin; Dipl. Psych. Thomas Heib,
Fallmanager; Klinikum Merzig, Trierer Str. 148, 66663 Merzig
06861 705-1740
06861 705-1729
c.blindauer@mzg.shg-kliniken.de
t.heib@mzg.shg-kliniken.de
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St. Jakobus Hospiz Saarbrücken, Am Ludwigsplatz 5, 66117 Saabrücken
Pressemitteilung Gedenkgottesdienst am 28.02.2007 in der Kirche Heilig
Kreuz Saarbrücken
„Und er ging mit ihnen, um bei ihnen zu bleiben“
ist der ökumenische Gedenkgottesdienst überschrieben, zu dem das St.
Jakobus Hospiz für Mittwoch, 28. Februar 2007 um 16:00 Uhr in der Kirche
Heilig Kreuz, Saarbrücken einlädt. Angesprochen sind alle Menschen, die 2006
einen Angehörigen verloren haben und von haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeitern des St. Jakobus Hospizes begleitet wurden. Die Mitarbeiter
möchten zusammen mit den Trauernden der Verstorbenen gedenken.
Im Anschluss an den Gottesdienst ist im Pfarrzentrum bei Kaffee und Kuchen
Zeit für persönliche Gespräche.
Nähere Informationen erhalten Sie beim St. Jakobus Hospiz, Am
Ludwigsplatz 5, 66117 Saarbrücken
0681-92700
0 oder
st.jakobus.hospiz@t-online.de
Kinder-Hospizdienst Saar
Pressemitteilung zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2007
Es gibt noch viel zu leben….
Der Tag der Kinderhospizarbeit wird alljährlich in Erinnerung an die
Gründung des ersten Kinderhospizdienstes am 10. Februar 1990 begangen. Er
soll deutschlandweit auf die wichtigen Unterstützungsangebote für Familien
mit Kindern, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden, hinweisen und
darauf aufmerksam machen, dass Krankheit und Sterben Teil des Lebens von
Anfang an sind.
Im Saarland widmet sich seit rund einem Jahr der Kinder-Hospizdienst Saar
dem Aufbau von tragfähigen Versorgungsstrukturen für Familien mit
schwerkranken Kindern. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut derzeit 17 Familien, gemeinsam mit
Kinderärzten und Kinderkliniken, Pflege- und Hospizdiensten wird darüber
hinaus versucht, die Hilfen zu bündeln und fachlich zu verbessern. So
befindet sich ein Arbeitskreis pädiatrische Palliativmedizin in Gründung, im
März startet ein neuer Kurs zur Befähigung von Ehrenamtlichen und am 14.
Februar organisiert der Kinder-Hospizdienst ein Treffen von betroffenen
Familien.
Mehr Informationen hierzu und den Möglichkeiten, unsere Arbeit zu
unterstützen, gibt es unter der
06821
104167 oder
info@Kinderhospizdienst-Saar.de
Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V.Pressemitteilung, vom
07.02.2007
Gesundheitsreform stärkt die Hospizarbeit
Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V. hat am 01. Januar 2007
ihre neuen Geschäftsräume im St. Michael Krankenhaus in Völklingen bezogen.
„Eine Projektförderung des Ministeriums für Justiz, Gesundheit und Soziales
des Saarlandes machte die Personalisierung und Einrichtung der
Geschäftsstelle möglich“, freut sich Klaus Aurnhammer, Vorstandvorsitzender
der LAG.
Die Defizite im Bereich der ambulanten Versorgung Schwerstkranker und
Sterbender sind erschreckend. Deshalb sieht die Gesundheitsreform hier
dringend notwendige Verbesserungen vor. „In dieser Hinsicht stärkt die
Gesundheitsreform die Situation sterbender Menschen“, so Aurnhammer.
Die LAG Hospiz Saarland setzt sich als Vertreterin nahezu aller
saarländischen Hospizgruppen einschließlich der Palliativstationen in
Saarbrücken und Völklingen und der stationären Hospize in Saarbrücken und
St. Wendel dafür ein, dass die fälligen Reformen auf die bereits vorhandenen
flächendeckenden Strukturen aufbauen.
Seit fast drei Jahren gibt es in jedem Landkreis des Saarlandes und im
Stadtverband Saarbrücken die so genannten Ambulanten Hospiz und Palliativ
Zentren (AHPZ). Hier werden die ehrenamtlichen Hospizhelfer koordiniert,
Hausärzte kontaktiert und eine palliativpflegerische Fachkraft berät die
Patienten individuell. „Vorrangige Aufgabe für die LAG in 2007 ist der
Ausbau und die Stärkung der AHPZ’s“, betont Aurnhammer.
Ihre Ansprechpartnerin ist Susanne Burkhardt, unsere Mitarbeiterin in der
Geschäftsstelle.
06898
172900
06898 172901
lag@hospiz-saarland.de
Kinderhospizdienst Saar
Pressemitteilung 07.02.07 St. Jakobus Hospiz, Saarbrücken
Begleitung und Pflege von schwerst-kranken Kindern -
Kinderhospizdienst Saar braucht interessierte Ehrenamtliche
Der Kinderhospizdienst Saar betreut mit seinen haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen Familien mit Kindern, die an einer lebensverkürzenden
Erkrankung leiden. Da dieser Dienst beständig wächst, werden Menschen
gebraucht, die im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit ihre Zeit zu
Verfügung stellen für die schwerkranken Kinder, ihre Geschwister und Eltern
oder auch die Großeltern. Der Kinderhospizdienst Saar bereitet Interessierte
auf diese Tätigkeit intensiv vor. In einem Kurs werden wichtige
Orientierungshilfen in kommunikativer, ethischer und fachlicher Hinsicht
gegeben, wie etwa Kenntnisse in Schmerztherapie und Symptomkontrolle bei
Kindern, im Umgang mit Angehörigen oder in der Palliativpflege. Dazu lädt
der Kinderhospizdienst Saar alle Interessierten zu einer
Informationsveranstaltung ein. Sie findet statt am 01. März 2007 um 18.00
Uhr im St. Josef-Krankenhaus, Neunkirchen.
Nähere Informationen zu diesem Kurs sind erhältlich bei
Kinderhospizdienst Saar, Frau Leonhard-Kaul
06821
104-167 St. Jakobus Hospiz, Saarbrücken
0681
927000 oder
info@Kinderhospizdienst-Saar.de
Weitere Auskünfte erteilt Frau Frau Leonhard-Kaul oder Frau Kirsch
06821
104-167 oder das St. Jakobus Hospiz
0681
927000
0681
9270013
info@Kinderhospizdienst-Saar.de
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