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Die St. Jakobus Hospiz gGmbH ist eine ambulante Hospiz- und Palliativeinrichtung, die seit 15 Jahren Versorgungsangebote für schwerkranke und sterbende Menschen entwickelt und vorhält. Derzeit betreuen 30 haupt- und 100 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in mehreren multiprofessionellen Teams schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Für den Aufbau und die Entwicklung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Großraum Saarbrücken bieten wir einer/einem

Fachärztin/Facharzt mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin die medizinische Leitung des multiprofessionellen Palliativ Care Teams

Daneben bieten wir interessierten Fachärzten/-innen mit Interesse an der Palliativmedizin die Mitwirkung im Team.

Das Team hat die Aufgabe, ab Januar 2010 im Regionalverband Saarbrücken mit ca. 300.000 Einwohnern im Rahmen eines kassenübergreifenden Versorgungsvertrages die erforderliche Schmerztherapie und Symptomkontrolle einschließlich der Koordinierung und Beratung sicher zu stellen und weiter zu entwickeln.

Ihr Profil:

  • Berufserfahrung im palliativmedizinischen Bereich
  • Zielgerichteter, kooperativer und motivierender Führungsstil
  • Organisations-, Kommunikations- und Verhandlungskompetenzen

Ihre Aufgaben:

  • Palliativmedizin im Rahmen des ganzheitlichen SAPV-Konzeptes
  • Mitwirkung beim Aufbau des palliativen Versorgungsnetzwerkes
  • Palliativmedizinische Beratung und Koordinierung der kooperierenden Vertragsärzte und Kliniken
  • Organisation ärztlicher Rufbereitschaftsdienste
  • Mitwirkung bei der Qualitätssicherung und Evaluation der SAPV

Unser Angebot:

  • Gestaltung eines innovativen Arbeitsfeldes zwischen vertragsärztlicher Versorgung und Krankenhaus
  • Ein erfahrenes Team der ambulanten Hospiz- und Palliativversorgung
  • Interessante Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung und Weiterbildung
  • Eine der Bedeutung der Position entsprechende Vergütung
  • Sozialleistungen eines kirchlichen Arbeitgebers
  • Attraktive Wohn- und Lebensbedingungen in einer aufstrebenden Region im Herzen Europas

Die Identifikation mit den Zielen eines christlichen Trägers setzen wir voraus.

Wenn Sie in dieser verantwortlichen Position Ihre berufliche Chance sehen, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an:

St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH, Geschäftsführung, Herrn Paul Herrlein, Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken 0681 92700-0 info@stjakobushospiz.de www.stjakobushospiz.de


Pressemitteilung Hospizgespräch 03.11.09

Vortrag zum Thema „Spiritualität in der Sterbebegleitung“

Am Dienstag, den 3. November 2009 findet um 19.00 h im evangelischen Gemeindehaus Wadern, Kräwigstraße 21 im Rahmen der Merzig – Waderner Hospizgespräche ein Vortrag zum Thema „Spiritualität in der Sterbebegleitung“ statt. Referent ist Dr. Erhard Weiher, Klinikseelsorger an der Universitätsklinik Mainz. Herr Weiher ist durch mehrere Buchveröffentlichungen bekannt geworden. Im Jahr 2008 erschien sein jüngstes Werk mit dem Titel „Das Geheimnis des Lebens berühren, Spiritualität bei Krankheit, Sterben,Tod“. In Fachkreisen ist Herr Weiher seit vielen Jahren ein anerkannter Referent bei Kongressen und Seminaren. Zu seinem Vortrag in Wadern sagt Dr. Weiher: „Es wird heute immer mehr anerkannt, dass die Spiritualität eines Menschen wichtig ist dafür, wie er sein Leben, seine Krankheit und sein Sterben bewältigt. Dieser Vortrag geht davon aus, dass jeder Mensch spirituelle Quellen in sich trägt, auch die Menschen, die nicht zu einer bestimmten Glaubens- oder Religionsgemeinschaft gehören. Auf der anderen Seite gilt natürlich auch, der Spiritualität nachzuspüren, die religiösen und gläubigen Manschen auf ihrem Lebensweg hilft.“
In seinem Vortrag geht der Referent den Spuren nach, die in fast jeder Erzählung von Patienten, in ihrer Lebenserfahrung und ihren Lebensgeschichten enthalten sind. Er spricht darüber, wie diese Spuren „wacher“ gemacht und den Patienten als Ressourcen bewusster für ihren Krankheits- und Sterbeprozess zur Verfügung gestellt werden können. Die Veranstalter des Hospizgespräches sind die beiden Dekanate Merzig und Losheim-Wadern sowie der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. Der Eintritt ist frei.


Pressemitteilung, 26.10.2009

Noch Plätze frei beim Kurs „Sterbende begleiten“

Wer am 14.10.2009 den ersten Informationsabend des St. Jakobus Hospiz zum Kurs „Sterbende begleiten“ nicht wahrnehmen konnte, hat noch immer die Möglichkeit zur Teilnahme.
Der Kurs „Sterbende begleiten“ richtet sich an Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, schwerstkranken und sterbenden Menschen beizustehen, sie zu begleiten sowie Angehörige und Trauernde zu unterstützen. Der Kurs soll Orientierungshilfen geben und die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber ermutigen und Menschen zur Sterbebegleitung innerhalb und außerhalb von Hospizeinrichtungen befähigen.
Alle Interessierten haben daher am 04.11.2009 um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle Eisenbahnstraße 18 in 66117 Saarbrücken, beim Einführungsabend nochmals Gelegenheit, sich zu dem Kurs anzumelden.

Vorab Informationen unter: St. Jakobus Hospiz, Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken 0681-92700-0 info@stjakobushospiz.de www.stjakobushospiz.de


Pressetext Saarbrücken, den 06.10.2009

Welthospiztag lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse von sterbenden Menschen

Saarbrücken, anlässlich des Welthospiztages unterstützt am Samstag, den 10. Oktober um 20 Uhr der Chor Sing’n Swing in Homburg, in der Kirche Maria vom Frieden mit einem Konzert die weltumspannende Veranstaltungsreihe Voices for Hospices. Seit 2005 werden an jedem 2. Oktobersamstag weltweit Aktionen durchgeführt, die die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken.
Rund um den Erdball, dem Sonnenuntergang folgend finden an diesem Abend Konzerte statt, die den schwerstkranken und sterbenden Menschen gewidmet sind. Es geht darum, die Hilfsmöglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativmedizin bekannter zu machen und auf die physischen, die emotionalen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse sterbender Menschen aufmerksam zu machen.
Nahezu gleichzeitig wird in allen Teilen Deutschlands an der Umsetzung der sogenannten Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gearbeitet. Es handelt sich bei der SAPV um einen gesetzlichen Anspruch, der seit dem 01.04.2007 für jeden in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten besteht: Menschen am Lebensende, die unter schwersten Symptomen leiden und die einer besonders aufwendigen medizinischen und pflegerischen Versorgung bedürfen, sollen diese zu Hause in den eigenen vier Wänden bekommen.
Dieses spezielle, vom Gesetzgeber gewollte, professionelle Versorgungsangebot ergänzt das im Saarland bereits seit über zwei Jahrzehnten gewachsene Engagement der ehrenamtlichen Hospizbewegung.
Im Saarland engagieren sich derzeit rund 500 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Helfer in der Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Sie werden unterstütz von über 80 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf vier Palliativstationen, in zwei stationären Hospizen und bei 19 ambulanten Hospizgruppen.
Weitere Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten von schwerstkranken und sterbenden Menschen erhalten Sie bei der LAG Hospiz Saarland e.V. oder bei Ihrer örtlichen Hospizgruppe.

LAG Hospiz Saarland e.V. Rosenstraße 31 66117 Saarbrücken 0681-7604934 lag@hospiz-saarland.de


Pressetext „Völklingen lebt“ 2009

„Den Tagen mehr Leben geben“
Die Aktion „Völklingen lebt“ greift alljährlich die Themen Leben, Sterben und Trauer auf, gemäß dem Motto der Hospizbewegung, den Tagen bis zuletzt mehr Leben zu geben.

Dazu gibt es zwei Vortragsveranstaltungen:
Am 14.9. 2009 steht die Hospiz- und Palliativversorgung im Raum Völklingen im Mittelpunkt. Durch den Wegzug der Palliativstation nach Saarlouis sind viele Menschen unsicher, was die Palliativversorgung in Völklingen angeht. Deshalb wollen Klaus Aurnhammer von der Palliativstation und Heike Steuer vom ambulanten Hospiz St. Michael an diesem Abend die ambulanten und stationären Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung vorstellen und Entwicklungsperspektiven aufzeigen.
Am 21.9. 2009 geht es dann um das Thema „Sterben wie geht das?“ Barbara Ninnemann, Psychologin der Palliativstation der Caritasklinik St. Theresia in Saarbrücken, stellt die psychologischen Aspekte des Sterbens vor. Sie geht vor allem auf ihre Erfahrungen ein und kann anhand von Fallbeispiele berichten, was Menschen von Diagnosestellung bis zu ihrem Tod emotional durchleben und wie sie sich entlasten können.
Beide Veranstaltungen finden jeweils um 19,30 Uhr in der Kulturhalle in Wehrden statt. „Völklingen lebt „ ist eine Veranstaltung des Ambulanten Hospiz St. Michael Völklingen.

Weitere Informationen bei Heike Steuer, Hospizfachkraft 06898 7590795


Pressemitteilung 27. August 2009

Sterbende sind die Schwächsten in der Gesellschaft

Pressemeldung als PDF-Download

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Pressemitteilung 26. August 2009

Ökumenischer Gedenkgottesdienst


Das St. Jakobus Hospiz lädt zum Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Halbjahres zu einem ökumenischen Gottesdienst ein.
Der Gottesdienst findet am Donnerstag, den 10.09.09, um 16.00 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz, Hirtenwies 12 (Folsterhöhe), 66119 Saarbrücken statt. Im Anschluss sind alle Angehörigen zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrzentrum eingeladen.

Nähere Informationen erhalten Sie beim St. Jakobus Hospiz, Eisenbahnstraße. 18, 66117 Saarbrücken, 0681 927000 oder info@stjakobushospiz.de


Pressebericht - IWAP - Interregionale WeiterbildungsAkademie Palliative Care

Palliative Care in der Großregion – Eröffnungskolloquium der Interregionalen Weiterbildungsakademie Palliative Care (IWAP)

Luxemburg, Saarbrücken, Bitburg, den 08.04.2009

Am Freitag, den 03. April 2009 wurde im Centre de Formation et de Séminaires in Remich/ Luxemburg die Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care nach mehr als zwei Jahren Konzeptarbeit mit einem feierlichen Kolloquium eröffnet.
Die anwesende luxemburgische Familienministerin Marie-Josée Jacobs, die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit und Soziales Malu Dreyer und der saarländische Staatssekretär Wolfgang Schild lobten die Idee der Interregionalen Weiterbildungsakademie Palliative Care – kurz IWAP genannt – sehr, denn die Vernetzung und Weiterentwicklung des Fort- und Weiterbildungsangebotes in Palliative Care in der Großregion von Saarland, Luxemburg und Rheinland-Pfalz ist dringend geboten. Angesichts verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungen, wie zum Beispiel der demographische Wandel und der gesetzliche Anspruch auf Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der Bundesrepublik bzw. das Palliativgesetz in Luxemburg ist es notwendig für den steigenden Bedarf an Fachkräften, die im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen besonders qualifiziert und geschult sind ein ausreichendes und qualifiziertes Fort- und Weiterbildungsangebot zu machen.
In seinem Festvortrag ließ Thomas Montag, Pflegeteamleiter im Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln die Entwicklung der Palliative Care Fort- und Weiterbildung Revue passieren. In Palliativpflege haben sich vor allem drei curriculare Basisangebote entwickelt. Das „Basiscurriculum Palliative Care für Pflegende“ von den Autoren Martina Kern, Monika Müller und Klaus Aurnhammer entstand bereits 1995 als 160 Stunden Kurs. Als einzige Weiterbildung in Palliative Care ist dieses Curriculum sowohl vom DHPV als auch von der DGP anerkannt. Mehr als zehn Jahre später, im Jahr 2006 entstanden die Lernkonzepte „Palliative Praxis“ und die Material- und Methodensammlung „Palliative Care – Lehren, Lernen, Leben“. Das Curriculum „Palliative Praxis“ ist interdisziplinär und multiprofessionell aufgebaut und vermittelt in 40 Stunden Basiskenntnisse in Palliative Care. Es richtet sich insbesondere an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Einrichtungen der Altenhilfe. Der offene Fundus von Methodenbausteinen des Konzeptes „Palliative Care – Lehren, Lernen, Leben“ eignet sich besonders für die theoretische, lernfeldorientierte sowie für die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.
Am Nachmittag trafen zahlreiche saarländische, luxemburgische und rheinland-pfälzische Weiterbildungsanbieter von Palliative Care-Kursen zur Gründung der Plattform „Weiterbildungsakademie Palliative Care“ (DeLux) zusammen. Das Konzept der IWAP, das auf Vernetzung und Weiterentwicklung des bestehenden Angebots abzielt, wurde mit großem Interesse und der Bereitschaft zur Mitarbeit im Rahmen der Plattform aufgenommen.
Das Konzept der IWAP sieht neben Vernetzung und Weiterentwicklung die qualitative und quantitativen Analyse des Bildungsangebotes, die Erstellung eines gemeinsamen interregionalen Zertifikats sowie die Einrichtung einer virtuellen Bibliothek mit einer Datenbank zur Recherche des Angebots in der Fort- und Weitbildung Palliative Care und zur Dozentenrecherche. Ein Chatroom soll das Online-Informationsangebot vervollständigen.
„Für uns war es wichtig, die Träger der Fort- und Weiterbildungsangebote in unserer Region von unseren Ideen und Vorstellungen zur IWAP zu überzeugen und sie mit einzubeziehen. Denn ganz im Sinne des interdisziplinären und multiprofessionellen Ansatzes der Palliative Care kann eine Institution, wie die IWAP sich nur entfalten, wenn alle mit im Boot sind und ich glaube, das ist uns heute wirklich gelungen“, freut sich Marie-France Liefgen, die Mitarbeiterin des federführenden Begünstigen, Omega 90.
Dieses grenzüberschreitende Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert im Rahmen des Programms INTERREG IV A Großregion. Das Programm zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit INTERREG IV A „Großregion“ 2007 – 2013 fördert grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Partnern aus den verschiedenen Gebieten der Großregion innerhalb der drei thematischen Schwerpunkte „Wirtschaft“, „Raum“, und „Menschen“. Das Programm wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Die Europäische Union investiert in Ihre Zukunft.

Ihre Ansprechpartner sind.

IWAP Paul Kuffer 50, rue de Strasbourg L-1012 Luxembourg (+352) 24873428

Omega 90 asbl IWAP Marie-France Liefgen Postfach 1232 L-1012 Luxemburg

Caritasverband Westeifel e.V. IWAP Elisabeth Krupp Brodenheckstraße 1 D-54634 Bitburg (+49) 6561-967115

LAG Hospiz Saarland e.V. IWAP Susanne Burkhardt Rosenstraße 31 D-66111 Saarbrücken (+49) 681-7604987
 


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