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| 11. November 2010 Ehrenamtliche Hospizhelfer geschult „Beim Tod eines nahen Angehörigen habe ich am eigenen Leib erfahren, wie gut es tut, wenn es jemanden gibt, der einem zur Seite steht“. Solch eine Antwort hört man häufig, wenn man Menschen befragt, warum sie sich ehrenamtlich in der Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen engagieren möchten. Ein anderer sagt: „Ich war selbst ernsthaft erkrankt und den Menschen so dankbar, die sich nicht von mir abwandten, sondern Zeit für mich und ein offenes Ohr für meine Wünsche, für meine Befürchtungen und Sorgen hatten.“ Der Ambulante Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienst der Caritas im Kreis Merzig-Wadern macht es sich nun schon seit 1996 zur Aufgabe, Menschen in der Situation von unheilbarer Erkrankung, Sterben und Tod nicht alleine zu lassen. Dabei ist das ehrenamtliche Engagement eine ganz wesentliche Stütze der Hospizarbeit. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen Schwerkranke in ihrer häuslichen Umgebung. Sie stellen den Erkrankten und ihren Angehörigen ihre Zeit zur Verfügung und richten sich dabei ganz nach den individuellen Bedürfnissen. Wo Gespräche gut tun, wo Ängste, Sorgen oder letzte Wünsche thematisiert werden, nehmen sie sich die Zeit zum Zuhören. Hospizhelfer sind aber ebenso bereit, schweigend bei einem kranken Menschen zu wachen und dadurch auch die Angehörigen zeitweise zu entlasten. Das Caritas Kontaktzentrum für Demenz und Hospiz hat nun bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Merzig ehrenamtliche Hospizhelfer geschult. An dem neunmonatigen Vorbereitungskurs, der von den Krankenkassen mit finanziert wurde, nahmen 13 Frauen und Männer teil. Der Kurs umfasste insgesamt 13 Abendtermine, drei Ganztagesveranstaltungen sowie ein 20 stündiges Praktikum. Die Kursleitung hatten Karin Jacobs, Anette Kerwer, Caritasverband Saar Hochwald e.V., und Jürgen Burkhardt, Dekanat Merzig, übernommen. Zu zahlreichen Themen wurden externe Referenten hinzu gezogen. Beim Kursabschluss in Hilbringen wurden in einer Feierstunde die Zertifikate überreicht. Zuvor hatten die Kursteilnehmerinnen gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Hospizgruppe, dem Dechanten Manfred Thesen, Vertretern der Caritas-Sozialstationen und der Kursleitung in der Kapelle in Ballern einen Abschlussgottesdienst gefeiert. Insgesamt stehen jetzt aus 42 Frauen und Männern als ehrenamtliche Hospizhelfer zur Verfügung, die im gesamten Landkreis Merzig-Wadern zum Einsatz kommen können. Die Arbeit des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes ist unentgeltlich. Ansprechpartnerinnen sind die beiden Koordinatorinnen Karin Jacobs und Anette Kerwer . Caritas Kontaktzentrum für Demenz und Hospiz, Lindenstraße 39 a, 66701 Beckingen – Haustadt 06835 4022 06835 1054 k.jacobs@demenz-hospiz.caritas-merzig.dePressemitteilung, 2. November 2010 St. Jakobus Hospiz sucht Ehrenamtliche, Noch wenige Plätze frei beim Kurs „Pflege und Begleitung Schwerkranker und Sterbender “ Der Kurs „Pflege und Begleitung Schwerkranker und Sterbender“ richtet sich an Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, schwerstkranken und sterbenden Menschen beizustehen, sie zu begleiten sowie Angehörige und Trauernde zu unterstützen. Der Kurs soll Orientierungshilfen geben und die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber ermutigen und Menschen zur Sterbebegleitung innerhalb und außerhalb von Hospizeinrichtungen befähigen. Der Kurs beginnt am 10.11.2010 um 19:00 Uhr. Interessierte haben bis dahin noch Gelegenheit, sich zu dem Kurs, der von den Pflegekassen finanziert wird, anzumelden. Informationen unter: St. Jakobus Hospiz, Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken 0681 92700-0 info@stjakobushospiz.de www.stjakobushospiz.dePressemitteilung Saarbrücken, 19.10.2010 Haben Sie Zeit zu verschenken? Am 15. Januar 2011 startet der erste interregionale Qualifikationskurs für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter in Schloss Niederweis im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care, kurz IWAP genannt, bietet die Qualifizierung nach einem neuen Konzept an. Dieses berücksichtigt die Vorgaben von Luxemburg, Saarland und Rheinlandpfalz. Die gesamte Weiterbildung erstreckt sich über den Zeitraum von einem Jahr. An zehn Samstagen werden von 9 bis 17 Uhr die Geschichte und Struktur der Hospiz- und Palliativarbeit, ethische Grundbegriffe, die Bedeutung von Spiritualität, die Rechtssituation sowie Aspekte der häuslichen Krankenpflege vermittelt. Die eigene Auseinandersetzung mit der Erfahrung um Krankheit, Sterben, Tod und Trauer nimmt außerdem einen großen Teil der Seminarzeit ein. Ehrenamtliche Hospizhelfer stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen am Lebensende bei. Sie bieten sich an, die Familien zu entlasten und bemühen sich darum die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Die IWAP wird als grenzüberschreitendes Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert im Rahmen des Programms INTERREG IV A Großregion. Das Programm zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit INTERREG IV A „Großregion“ 2007 – 2013 fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Partnern aus den verschiedenen Gebieten der Großregion innerhalb der drei thematischen Schwerpunkte „Wirtschaft“, „Raum“ und „Menschen“. Das Programm wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Partner-Organisationen: Omega 90 – Luxemburg, Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz – Saarland, Caritasverband Westeifel – Rheinland-Pfalz unterstützt durch: das Familienministerium Luxemburg, das Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport – Saarland, das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen – Rheinland-Pfalz Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Adressen: IWAP, 50, rue de Strasbourg, L-1012 Luxembourg (+352) 24873428LAG Hospiz Saarland e.V./ IWAP, Geschäftsstelle, Rosenstraße 31, 66111 Saarbrücken (+49) 681 7604034 lag@hospiz-saarland.deCaritasverband Westeifel / IWAP, Brodenheckstraße 1, 54634 Bitburg (+49) 6561 967115 e.krupp@bitburg.caritas-westeifel.deOder auf unserer Webseite: www.iwap-care.comPressemitteilung Saarbrücken, 05.10.2010 Zum Welthospiztag am 9. Oktober Saarbrücken, zu Hause sterben, das ist ein Wunsch den vielen Menschen teilen. Doch nach wie vor sterben die weitaus meisten Menschen in den Krankenhäusern. Die Hospizbewegung setzt sich in Deutschland seit mehr als zwei Jahrzehnten dafür ein, dass sich die Bedingungen für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen verbessern. Seit Anfang dieses Jahres werden im Saarland die ambulanten Versorgungsangebote für sterbende Menschen zu Hause und in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe durch das Angebot der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) ergänzt. Dieses Angebot ermöglicht die Versorgung von Menschen am Lebensende, die unter schwersten Symptomen leiden und die einer besonders aufwendigen medizinischen und pflegerischen Versorgung bedürfen. Saarlandweit arbeiten derzeit drei Teams und ein weiteres Team, das sich ausschließlich der Versorgung von schwerstkranken Kindern widmet. Anlässlich des Welthospiztages am 9. Oktober finden auch im Saarland an zahlreichen Orten Aktionen statt, die die Hilfsmöglichkeiten der Hospizarbeit und der Palliativmedizin bekannter machen wollen und auf die Bedürfnisse sterbender Menschen aufmerksam machen. Derzeit engagieren sich rund 550 ehrenamtliche und 100 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den ambulanten Hospizdiensten, den stationären Hospizen und auf den Palliativstationen. Weitere Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten von schwerstkranken und sterbenden Menschen erhalten Sie bei der LAG Hospiz Saarland e.V. oder bei Ihrer örtlichen Hospizgruppe. LAG Hospiz Saarland e.V., Rosenstraße 31, 66117 Saarbrücken lag@hospiz-saarland.de
Pressemitteilung Saarbrücken, 05.10.2010 10 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland – Ein Rückblick auf den 5. Saarländischen Hospiztag Saarbrücken, am vergangenen Samstag feierte die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V. (LAG Hospiz) mit dem 5. Saarländischen Hospiztag und etwa 150 Teilnehmern in der Eisenbahnhalle in Losheim am See ihr zehnjähriges Bestehen. Im Zentrum der vormittags Veranstaltung stand das Thema Selbstbestimmung. Die Rechtsanwältin Frau Petra Vetter, Fachanwältin für Medizinrecht aus Stuttgart, erläuterte in ihrem Vortrag an Hand eines Fallbeispiels die Bedeutung und den Nutzen der Patientenverfügung. Sie stellt fest, dass mit der gesetzlichen Verbindlichkeit der Patientenverfügung auch die Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens eine Stärkung erfahren hat. Am
weitesten angereist war Frau Dr. Dr. Monique Weissenberger-Leduc.
Arbeitsschwerpunkt der in Wien lebenden Forscherin ist die Begleitung
von Menschen mit Demenz sowie die Erforschung und Lehre dieser
Krankheit. Ihr beeindruckender Vortrag erlaubte den Zuhörern
die respektvolle Haltung, die einen Zugang zur Welt des Dementen
eröffnet, einzunehmen und sich in die Wahrnehmung des
Erkrankten einzufühlen.Dr. Eckehardt Louen, Oberarzt der Intensivabteilung im Maria Stern Krankenhaus in Remagen, hatte die schwere Aufgabe, das Spannungsfeld zwischen der Fürsorge des Arztes und dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten zu beschreiben. Er kommt zu dem Fazit, dass „Manipulationen durch den Arzt möglich sind und nur durch ärztliche Fürsorge, Patientenautonomie überhaupt erst möglich wird.“ Der Vortragsvormittag schloss mit einem weiteren Fallbeispiel. Mitarbeiter aus den ambulanten und stationären Hospizen, der Palliativstation und des Teams zur Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) erläuterten ihre Möglichkeiten die Selbstbestimmung am Fallbeispiel der 73-Jährigen Frau Lose, die bei schwindenden Kräften doch immer noch sehr genau wusste, was sie wollte: Zu Hause sterben. Den Menschen ein Sterben zu Hause zu ermöglichen, ist das wichtigste Ziel der Hospizbewegung. „Wir sind stolz darauf, in den vergangnen zehn Jahren im Saarland eine flächendeckende Struktur ambulanter und stationärer Hospiz- und Palliativversorgung aufgebaut zu haben, die den sterbenden Menschen mehr und mehr diesen letzten Wunsch erfüllen kann,“ resümiert Klaus Aurnhammer, der Vorstandsvorsitzende der LAG Hospiz Saarland. Weitere Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten von schwerstkranken und sterbenden Menschen erhalten Sie bei der LAG Hospiz Saarland e.V. oder bei Ihrer örtlichen Hospizgruppe. LAG Hospiz Saarland e.V., Rosenstraße 31, 66117 Saarbrücken lag@hospiz-saarland.dePressebericht Saarbrücken, 28.09.2010 Hospiz macht Schule im Paul Marien Hospiz am Evangelischen Stadtkrankenhaus Saarbrücken, seit dem 17. September 2010 zeigt das Paul Marien Hospiz am Evangelischen Stadtkrankenhaus in Saarbrücken die Arbeiten von Schülern der 3. Klasse der Grundschule in Saarlouis Steinrausch. Die ausgestellten Zeichnungen, Plakate und gemalten Bilder sind bereits im Oktober 2009 im Rahmen einer Projektwoche „ Hospiz macht Schule“ entstanden. Was ist „Hospiz macht Schule“? „Hospiz macht Schule“ ist eine Woche Projektunterricht (5 mal 4 Stunden) in einer 3. oder 4. Grundschulklasse. Der Projektunterricht wird von 6 ehrenamtlichen Hospizhelfern gestaltet. Die Kinder werden in fünf Kleingruppen eingeteilt. Sie bleiben die ganze Woche in der Kleingruppe mit ihrem Hospizhelfer zusammen, so dass eine vertraute Atmosphäre und Beziehungen entstehen. Jeder Tag steht unter einem anderen Thema. So geht es am 1. Tag um das Werden und Vergehen als Prinzip der Natur, um die Verwandlung und Veränderung als grundsätzliche Bedingung des Lebendigen. Am 2. Tag setzten sich die Kinder intensiv mit Krankheit und Leid auseinander, am 3. Tag geht es um Sterben und Tode. Der 4. Tag der Projektwoche beschäftigt sich mit Trauer und „Traurig sein“. ![]() „Schmetterlingsmeditation“ Wie ist das wenn jemand stirbt? Wie ist es für denjenigen selbst und wie ist es für die, die zurückbleiben? Was tun wir wenn jemand stirbt? Die Auseinandersetzung der Kinder mit diesen Fragen spiegelt sich in den Gefühlsbildern. ![]() Gefühlsbilder und Bohnenranke im Paul Marien Hospiz, Saarbrücken Der letzte Tag rundet mit dem Thema „Trost und trösten“ die Projektwoche ab und schließt damit einen Kreis. Kinder, Ehrenamtliche, Eltern und Lehrer feiern ein ordentliches Abschiedsfest. Die Arbeit an „Hospiz macht Schule“ begann bereits im Juni 2005 und geht auf die Initiative der Hospizbewegung Dühren (NRW) zurück. Über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelten Pädagogen, Psychologen, Hospizkoordinatoren und ehrenamtliche Hospizmitarbeiter Inhalt und Konzept von „Hospiz macht Schule“. Damals wurde das Projekt im Rahmen des Modellprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Aufbau generationsübergreifender Freiwilligendienste gefördert. Das Einführungsseminar, das die LAG Hospiz Saarland e.V. im März 2008 für 23 ehrenamtliche Hospizhelfer organisierte, fand noch in diesem Rahmen statt. Welche Gründe sprechen für das Projekt „Hospiz macht Schule“ und für die Ausstellung im Paul Marien Hospiz? Wir leben in einer Gesellschaft, die der Jugend und Jugendlichkeit verpflichtet ist, die sich nicht gerne mit den individuellen Aspekten der Vergänglichkeit und Sterblichkeit auseinander setzt. Sterben und Tod als selbstverständlich zum Lebend gehörend ins gesellschaftliche Bewusstwein zu bringen bzw. zurück zu bringen ist ein zentrales Anliegen der Hospizbewegung. Kinder machen Erfahrungen mit Sterben und Tod im Alter von 4 bis 12 Jahren. Besonders bei einem familiären Trauerfall sind die erwachsenen Bezugspersonen meist sehr mit sich und ihrer eigenen Trauer beschäftigt. Sie nehmen die Trauerausdrücke der Kinder nicht wahr oder versuchen die Kinder vor der Trauer und Traurigkeit zu schützen. Kinder jedoch spüren die Trauer der Erwachsenen und wenn sie ferngehalten werden, so verunsichert sie das. Kinder sind offen. Kinder im Alter von 8-10 Jahren sind noch unberührt von dem Tabu, das unsere Gesellschaft über Sterben und Tod legt. Sie sind interessiert an den Fakten und Tatsachen des Lebens und des Todes. Ihr naturwissenschaftliches Interesse ist stark ausgeprägt und sie finden über die emotionale Ebene hinaus auf diesem Weg Zugang zu unseren Themen. Das Projekt macht viel Freude und alle Beteiligten profitieren davon. Die Hospizhelferinnen sind mit Herz und viel Engagement dabei. Die Kinder sind neugierig, sie haben viele Fragen und das Projekt lässt viel Raum, so dass jedes Kind mit seinen Erfahrung, Erlebnissen, Hoffnung und manchmal auch Sorgen gehört werden kann. Gerade wenn ein Todesfall im Umfeld der Klasse Lehrer und Kinder beschäftigt, bietet das Projekt gute Unterstützungsmöglichkeiten. Die Lehrer erleben ihre Kinder manchmal von einer neuen Seite. Die Idee, eine Ausstellung im Paul Marien Hospiz einzurichten kam aus den Reihen der Mitarbeiter des Hospizes. Wir haben sie gerne aufgegriffen, weil wir finden, dass ein Hospiz ein passender Ort ist um die Arbeiten der Kinder zu zeigen und damit ihnen und dem Projekt Wertschätzung zu kommen zu lassen. Die Hospizhelferinnen werden auf ihren Einsatz bei der Projektwoche speziell vorbereitet. ![]() Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Helfer, geladene Gäste und die Vertretung der Geschäftsführung der Saarlandkliniken der Kreuznacher Diakonie bei der Ausstellungseröffnung am 17. September 2010 im Paul Marien Hospiz, Saarbrücken. Susanne Burkhardt für die LAG Hospiz Saarland e.V. Weitere Informationen erhalten Sie bei der LAG Hospiz Saarland e.V. lag@hospiz-saarland.dePressemitteilung Saarbrücken, 27.09.2010 Jeder stirbt seinen eigenen Tod – Selbstbestimmung am Lebensende Saarbrücken, am 02. Oktober 2010 ab 8.30 Uhr findet in der Eisenbahnhalle in Losheim der 5. Saarländische Hospiztag statt. In vier Vorträgen geht es um das Thema Selbstbestimmung beim alten, beim schwerstkranken und sterbenden Menschen. Gerade dort wo ein Mensch durch schwere Krankheit Stück um Stück seiner Autonomie beraubt wird, erleben die Betroffenen und ihre Begleiter das selbstverständliche Recht auf Selbstbestimmung unter schwersten Bedingungen. Immer wieder entstehen Situationen in denen Fürsorgepflicht und Selbstbestimmung zu Gegenspielern werden. Wann und wie, unter welchen Voraussetzungen ist noch Selbstbestimmung möglich? Mit dieser Frage setzten sich eine Juristin, eine Ethikerin, ein Mediziner und Praktiker aus der Hospiz- und Palliativarbeit auseinander. Ihre Vorträge beleuchten die die Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbestimmung bei schwerstkranken, sterbenden und hochaltrigen Menschen. Die Vortragsveranstaltung endet um 13.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung bei der LAG Hospiz Saarland e.V. lag@hospiz-saarland.dePressemitteilung Saarbrücken, 13.09.2010 Jeder stirbt seinen eigenen Tod Losheim am See, beim 5. Saarländischen Hospiztag am 02. Oktober 2010 ab 8.30 Uhr in der Eisenbahnhalle in Losheim geht es um das Thema Selbstbestimmung am Lebensende. Gerade dort wo ein Mensch durch schwere Krankheit Stück um Stück seiner Autonomie beraubt wird, erleben die Betroffenen und ihre Begleiter das selbstverständliche Recht auf Selbstbestimmung unter schwersten Bedingungen. Immer wieder entstehen Situationen in denen Fürsorgepflicht und Selbstbestimmung zu Gegenspielern werden. In den vier Veranstaltungsvorträge setzen sich eine Juristin, eine Ethikerin, ein Mediziner und Praktiker aus der Hospiz- und Palliativarbeit mit den Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbestimmung bei schwerstkranken, sterbenden und hochaltrigen Menschen auseinander. Die Vortragsveranstaltung endet um 13.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung bei der LAG Hospiz Saarland e.V. Mittelalterfest für schwerstkranke Kinder Zunächst war es nur eine vage Idee: Wir könnten doch ein Sommerfest veranstalten für die schwerkranken Kinder und ihre Familien, die vom Kinderhospizdienst Saar betreut und begleitet werden. Wir, das sind die Verantwortlichen aus dem Caritas Kontaktzentrum für Demenz und Hospiz im Landkreis Merzig-Wadern, aus dem Kinderhospizdienst Saar und engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter. Und ein ehrenamtlicher Hospizhelfer hatte dann auch gleich das Motto des Tages parat, es soll ein mittelalterliches Fest werden. Am 20. August war es dann soweit; in Britten auf dem Waldfestplatz in lauschiger Atmosphäre gab es ein wahres Mittelalterspektakel. Ein großes Lager ward aufgeschlagen, Handwerker und Händler hatten dort geschäftiges Treiben, Hexe Little Luna hat Stockbrot gebacken, der Märchenerzähler Anonymus tat Abenteuer kund. Eine Tanzgruppe bot Musik und Tanz dar und zum Schluss gab es dann mit Einbruch der Dunkelheit eine beeindruckende Feuershow. 40 kranke Kinder mit ihren Familien waren aus dem ganzen Saarland, teilweise unter hohem Aufwand angereist, um bei diesem Treiben dabei sein zu können. Eigentlich ein mittelalterliches Fest wie jedes andere und doch so ganz anders. Kinder im Rollstuhl oder auf Decken auf den Waldboden gebettet und ihre Geschwister herumtollend, wie Kinder das normalerweise tun. Eltern, die ihre Kinder begleitet haben, wie das eigentlich auch nicht ungewöhnlich ist, von denen manche aber schon seit Jahren keine öffentliche Veranstaltung mehr besucht haben. Hier konnten sie neue Kontakte knüpfen und hatten Gesprächspartner, die Verständnis hatten für ihre besondere Situation. …Und ganz viele helfende Hände. Die Idee des Festes hatte neben den beiden Hospizdiensten etliche mittelalterliche Gruppen, aber auch die Dorfgemeinschaft Britten begeistert. Sämtliche mittelalterlichen Akteure traten ehrenamtlich auf. Eine umfangreiche Kuchentheke wurde von der Frauengemeinschaft Britten betreut. Alle Kuchen waren selbst gebacken und gespendet. Zwei Zelte wurden vom DRK Britten beigesteuert, Ortsvereine boten ihre Mithilfe an, die Gemeinde Losheim und natürlich die Hospizhelfer, die halfen, wenn ein Kind gewindelt werden musste und immer ein Auge darauf hatten, wo Not am Mann war. Strahlende Kinderaugen und begeisterte kleine und große Zuschauer und die einhellige Meinung: „Das war eine gelungene Veranstaltung!“ Ansprechpartner für die Hospizarbeit: Caritas Kontaktzentrum für Demenz und Hospiz, Lindenstr. 39, 66701 Beckingen- Haustadt Ambulante Beratung und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen im Landkreis Merzig-Wadern, 3 hauptamtliche Palliativcare-Fachkräfte und 35 ehrenamtliche Hospizbegleiter Kinderhospizdienst Saar, Langenstrichstr. 44, 66538 Neunkirchen Ambulante Betreuung von schwerstkranken Kindern und ihren Familien im Saarland Die LAG Hospiz Saarland e.V. sucht zum nächstmöglichen Termin eine Verwaltungsfachkraft zum Einsatz beim Aufbau der Interregionalen Weiterbildungsakademie Palliative Care/ IWAP. Der Stellenumfang beträgt 33 % VK, d.h. 13 Stunden pro Woche. Folgende Aufgaben erwarten Sie: Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen
Wir bieten einen angenehmen Arbeitsplatz in einem kleinen Team und in einem sinnstiftenden Arbeitskontext. Arbeitszeitwünsche können flexibel berücksichtigt werden. Die Tätigkeit wird nach TV-L EG 6 vergütet. Bei nachweislicher dreijähriger Berufserfahrung ist eine Einstufung in Stufe 3 direkt möglich. Die Stelle wird befristet bis zum 31.12.2011 vergeben. Bewerbung bitte an: LAG Hospiz Saarland e.V. Rosenstraße 31 66111 Saarbrücken Patientenverfügung bei Kindern und Jugendlichen Presseerklärung zur 5. Fachkonferenz Kinderhospizarbeit im Saarland Neunkirchen, den 29. September 2010 Die 5. Fachkonferenz zur ambulanten Kinderhospizarbeit beleuchtet das Thema: „Patientenverfügung bei Kindern und Jugendlichen“. Das Thema Patientenverfügung bei Kindern und Jugendlichen versucht die verschiedenen Perspektiven im Hinblick auf die Versorgung am Lebensende zu beleuchten. Welche Möglichkeiten haben Kinder, Jugendliche, Eltern und alle an der Versorgung Beteiligten? Welche Chancen und Grenzen verbergen sich dahinter? Gibt es eine Verbindlichkeit? Verschiedene Perspektiven werden in 3 Fachvorträgen erörtert und in dem anschließenden Podiumsgespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Der Kinder-Hospizdienst Saar ist ein Kooperationsprojekt des ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen, des ambulanten Hospizes St. Michael Völklingen und des St. Jakobus Hospizes in Saarbrücken. Es werden Familien mit Kindern betreut, die an einer unheilbaren, lebenslimitierenden Erkrankung leiden. Derzeit werden 102 Kinder und ihre Familien betreut. Die Angebote und Hilfen werden von zwei hauptamtlichen Hospizfachkräften, und einem Kinder-Palliativteam bestehend aus zwei Kinder- und Jugendärzten, einer Sozialarbeiterin und 3 Kinderkrankenschwestern mit Fachweiterbildungen koordiniert. Das Hospizbüro befindet sich Neunkirchen in der Langenstrichstraße 44 auf dem Gelände des St. Josef Krankenhauses. Telefon und Fax: 06821/104 167 Der Kinder-Hospizdienst Saar wird durch Herzenssache e.V. und durch Spenden finanziert. Spendenkonto: 717 017, Sparkasse Saarbrücken, BLZ: 590 501 01 Weitere Informationen bei Kinder-Hospizdienst Saar/St. Jakobus Hospiz, Paul Herrlein, Eisenbahnstraße 18, 66117 Saarbrücken Pressebericht Rückblick auf ein Jahr Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care (IWAP) Partner-Organisationen Omega 90 – Luxemburg unterstützt durch
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Adressen: IWAP 50, rue de Strasbourg, L-1012
Luxembourg Pressemitteilung – Ambulantes Hospiz St. Michael Völklingen Befähigungskurs „Sterbende begleiten“ hat noch Plätze frei Das Ambulante Hospiz St. Michael Völklingen
veranstaltet ab dem 25.03.10 wieder einen Befähigungskurs
für Menschen, die interessiert sind, schwerstkranke und
sterbende Menschen zu begleiten sowie Angehörige und Trauernde
zu unterstützen. Der Kurs will Orientierungshilfen geben und
die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber Menschen zur
Sterbebegleitung im familiären Bereich, im häuslichen
Bereich oder in Altenpflegeeinrichtungen ermutigen. Weitere Auskünfte erteilt Frau Heike Steuer,
Ambulantes Hospiz St. Michael Völklingen,
Kreppstraße 1, 66333 Völklingen Pressemitteilung – Ambulantes Hospiz St. Michael Völklingen Informationsveranstaltung zum Befähigungskurs „Sterbende begleiten“ am 10.03.10 in der Kulturhalle Völklingen - Wehrden Das Ambulante Hospiz St. Michael Völklingen
veranstaltet ab dem 10.03.10 wieder einen Befähigungskurs
für Menschen, die interessiert sind, schwerstkranke und
sterbende Menschen zu begleiten sowie Angehörige und Trauernde
zu unterstützen. Der Kurs will Orientierungshilfen geben und
die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, vor allem aber Menschen zur
Sterbebegleitung im familiären Bereich, im häuslichen
Bereich oder in Altenpflegeeinrichtungen ermutigen. Weitere Auskünfte erteilt Frau Heike Steuer
Ambulantes Hospiz St. Michael Kreppstraße 1 66333
Völklingen Pressemitteilung Hospizkonzert Am 07.03. 2010 findet um 17 Uhr in der
Versöhnungskirche Völklingen ein ganz besonderes
Konzert statt. Pressemitteilung Saarbrücken, 08.02.2009 Die Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care (IWAP) informiert über Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte in der Großregion Am Mittwoch, den 17. März 2010, lädt
die Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care (IWAP) von
16.00 bis 19.00 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema
„Palliative Care: Weiterbildung für Ärzte
in der Großregion“ ins Centre de Formation et de
Séminaires in Remich (CEFOS)/ Luxemburg ein. Neben einem
Überblick über die
Weiterbildungsmöglichkeiten für Mediziner in
Großregion und dem Weiterbildungsangebot der IWAP wird es
zwei Vorträge zu fachspezifischen Themen geben. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der LAG
Hospiz Saarland e.V. IWAP Susanne Burkhardt Rosenstraße 31
D-66111 Saarbrücken |
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