Ein Qualifizierungskurs für Pflegende nach dem Basiscurriculum Kern/Müller/Aurnhammer
Montag 15. Okt 2018
 
Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen (Standort Dillingen)

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Ambulantes Hospiz- und Palliativberatungszentrum der Caritas und das Luise Deutsch Haus in Schwalbach

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Das Ambulante Hospiz- und Palliativberatungszentrum (AHPZ) des Caritasverbandes Saar-Hochwald e.V. und das Luise Deutsch Haus in Schwalbach, eine Einrichtung des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie, haben jetzt einen Kooperationsvertrag geschlossen.
„Hospizbegleitung bekommt nun auch in unserer Einrichtung einen festen Platz“, betont Einrichtungsleiter Andreas Roden. Bis vor einigen Jahren war das nur ambulant möglich. „Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist hier im Luise Deutsch Haus der Lebensmittelpunkt und auch der Ort des Sterbens.“ Die Fachbereichsleiterin Hospiz im Caritasverband Saar – Hochwald e.V. und Leiterin des AHPZ, Karin Jacobs, erklärt: „Eine palliativpflegerische Beratung des Pflegeteams durch hauptamtliche Fachkräfte des AHPZ und die Begleitung der Schwerstkranken durch ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind zentrale Anliegen der Kooperation.“
Caritasdirektor Hermann-Josef Niehren, Karin Jacobs, Andreas Roden und Erna Kraß, die Pflegedienstleitung des Luise Deutsch Hauses, trafen sich zur offiziellen Unterzeichnung des  Kooperationsvertrages. Eingeladen war auch die Bewohnervertretung der Einrichtung, dem über die Zusammenarbeit berichtet wurde. Es entspann sich eine rege Diskussion, gerade auch zur Tabuisierung des Sterbens in der Gesellschaft. „Früher gehörte das Sterben viel selbstverständlicher in die Familie“ sagte Axel Dillschneider, der ehrenamtliche Schriftführer der Bewohnervertretung. „Es ist gut, dass sich des Themas angenommen wird“. Ein Wandel ist in den letzten Jahren beobachten, in dem solche Angebot wie die Begleitung durch das AHPZ auch durch verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen durch Gesetzgeber und  Krankenkassen möglich werden „Wir freuen uns mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum der Caritas einen kompetenten Partner gefunden zu haben, der über langjährige Erfahrung im Bereich der Hospizarbeit verfügt“, sagte Andreas Roden. Auch zu Fortbildungen der Mitarbeitenden wurden bereits Vereinbarungen getroffen, ergänzte Erna Kraß.
„Durch die Kooperation haben wir eine weitere wichtige Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgung auf den Weg gebracht“, betont Hermann-Josef Niehren.
Beiden Trägern ist es ein Anliegen, mit dieser Kooperationsvereinbarung öffentlich für einen bewussten und sensiblen Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer und für ein Sterben in Würde einzutreten.