Ein Qualifizierungskurs für Pflegende nach dem Basiscurriculum Kern/Müller/Aurnhammer
Montag 15. Okt 2018
 
Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen (Standort Dillingen)

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Wir über uns

Die LAG Hospiz Saarland e.V. wurde im Januar 2000 gegründet; in ihr sind bislang alle im Saarland tätigen Hospiz- und Palliativeinrichtungen zusammengeschlossen.
Die wachsende Zahl hospizlicher Initiativen, Gruppen und Vereine machte es notwendig, Hospizarbeit durch Kooperation und Vernetzung in ihren Kräften zu bündeln. Dadurch können die Anliegen der Hospizbewegung gezielt gesellschaftlich und politisch platziert werden.
Neben mittlerweile 14 ambulanten Diensten gehören auch ein ambulanter Kinderhospizdienst, vier Palliativstationen, eine altersübergreifende Palliativstation, eine palliativ-pädiatrische Kriseninterventionseinheit, ein palliativmedizinischer Konsilardienst, vier Teams für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV), ein SAPV-Brückenteam für Kinder, ein palliativpflegerisches Projekt in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe und vier stationäre Hospize der LAG an.
Die LAG Hospiz Saarland arbeitet aktiv an Kooperationen mit öffentlichen Organisationen und für Aus-, Fort- und Weiterbildungen; sie handelt Rahmenvereinbarungen aus, fördert und unterstützt die Tätigkeit der Ehrenamtlichen u.v.m.

Die Interessen unserer Mitglieder bei Politik und Gesundheitswesen zu vertreten und konstruktiv mitzugestalten, ist Hauptanliegen der LAG Saarland. So steht sie den Mitgliedern und auch Außenstehenden mit Rat und Tat zur Seite:

LAG-Arbeitsgruppen:

  • Entwicklung von Befähigungskursen für Ehrenamtliche,
  • Umsetzung des § 39a Abs. 2 SGB V,
  • Qualitätssicherung im stationären Bereich,
  • Austausch von Erfahrungen der Koordinatorinnen und Koordinatoren unserer Einrichtungen untereinander in regelmäßigen KoordinatorInnentreffen.
  • Der Runde Tisch Hospizarbeit im Saarland gewährleistet regelmäßige direkte Kommunikation auf gesundheits- und sozialpolitischer Ebene.
  • Die Hospiz-Koordinatoren-Stelle und die Einrichtung der Geschäftsstelle für die LAG ist ein wichtiges Ergebnis unserer Arbeit und zugleich richtungsweisend für die Relevanz einer landesweiten Interessenvertretung der Hospizarbeit.

Was ist Hospiz?

"Hospiz" nannte man schon vor dem Mittelalter Unterkünfte für Pilger, aber auch andere Reisende. 1967 griff die Gründerin der modernen Hospizbewegung in England, Cicely Saunders, diesen Begriff auf: ihr Konzept galt der umfassenden medizinisch-pflegerischen, aber besonders auch der menschlichen Betreuung Schwerstkranker und Sterbender - eine ganzheitliche Begleitung von Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt.
Ganzheitlich bedeutet dabei, dass neben den körperlichen und sozialen auch die seelischen und spirituellen Bezüge des Menschen einen Schwerpunkt bilden. Ganzheitlich bedeutet aber auch, dass mit symptomatischer Medizin Beschwerden, die sich aus einer nicht mehr heilbaren Grunderkrankung ergeben, gezielt und effizient therapiert werden. Die Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln eines Menschen wird so weitestgehend aufrecht erhalten.
Die Angebote richten sich immer auch an die Angehörigen.

Die Dienste und Angebote der Hospiz- und Palliativeinrichtungen stehen allen Menschen offen. Sie sind primär darauf gerichtet, dass Menschen selbst bei schwerer Erkrankung zu Hause bis zu letzt leben und in Würde sterben können. Dazu gibt es eine Reihe von ambulanten Hospiz-Diensten, die psychosoziale Hilfen für Schwerstkranke und ihre Angehörigen anbieten. Daneben gibt es Dienste, die diese Leistungen durch ein spezielles Angebot der palliativ-pflegerischen Beratung durch Fachkräfte ergänzen. Seit dem Jahr 2010 werden auch schwerstkranke Menschen, die an schwer beherrschbaren Symptomen leiden und deren medizinisch-pflegerische Versorgung sehr aufwendig ist zu Hause durch palliativmedizinsche und -pflegerische Teams durch die so genannte Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) versorgt. Die SAPV wird durch den Hausarzt verordnet. Im SAPV-Team stehen neben pflegerischen Fachkräften auch Palliativmediziner zur Verfügung. Das Team ist rund um die Uhr erreichbar und fährt im Notfall auch in der Nacht zu den Patienten.

Ist ein Aufenthalt zu Hause nicht möglich, gibt es je nach Problemsituation zwei stationäre Angebote: Stehen medizinisch-pflegerische Probleme im Vordergrund, wird durch einen befristeten Aufenthalt in einer Palliativstation versucht, mit den Möglichkeiten der Palliativmedizin ganzheitlich zu behandeln und die Beschwerden zu lindern.

Ist ein Verbleiben zu Hause aus anderen Gründen nicht möglich, bietet sich ein dauerhafter oder vorübergehender Aufenthalt im stationären Hospiz an.
An den Kosten für die unterschiedlichen Dienste und Einrichtungen beteiligen sich die Kranken- und Pflegekassen.

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Weitere Informationen

erhalten sie bei der
Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V.
Geschäftsstelle
Eisenbahnstraße 18
66117 Saarbrücken

Telefon: 0681 7604034
Mobil: 01522 8789841
Faxnummer: 0681 7604934
lag(at)hospiz-saarland.de