Unterstützungstreffen für Trauernde

13. März 2024 17:30 Uhr
Ambulantes Hospiz St. Michael Völklingen Rathausstraße 19, 66333 Völklingen
Inhaltsbereich

Aktuelle Projekte und Arbeitsschwerpunkte

  • Umsetzung des § 39a SGB V (ambulante und stationäre Hospizarbeit)
  • Qualitätssicherung im stationären Bereich
  • Stationäre Hospize: Abstimmung bezüglich Struktur und Prozessen sowie gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben
  • Förderung der regionalen Vernetzung aller an der Palliativversorgung beteiligten Einrichtungen
  • Förderung der hospizlich-palliativen Versorgung in Krankenhäusern
  • Verbesserung der Rahmenbedingung für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung(SAPV)
  • Weiterentwicklung von Strukturmerkmalen und Qualitätskriterien für die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV), sowie die spezialisierte ambulante Palliativversorgung zusammen mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband
  • Förderung des Erfahrungsaustauschs der Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Saarland (Treffen von KoordinatorInnen, Einsatzleitungen, Ehrenamtlichen usw.)
  • Entwicklung eines Versorgungspfades zur Umsetzung der Allgemeinen Palliativversorgung (AAPV) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Landesvertretung des Saarlandes der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
  • Hospiz macht Schule
    Die LAG Hospiz Saarland e. V. koordiniert und unterstützt die Ambulanten Hospiz- und Palliativdienste vor Ort bei der Durchführung des Projektes "Hospiz macht Schule“, das heute ein bundesweites Netzwerk bildet.
    Kinder machen schon früh erste Erfahrungen mit schmerzlichen Verlusten. Das Projekt "Hospiz macht Schule" möchte Kinder mit den Themen schwere Krankheit, Tod und Sterben, Trauer, Trost und Abschied nicht alleine lassen. Es hat einen stark präventiven Charakter und möchte den Kindern Bewältigungsstrategien für Krisenzeiten anbieten.
    In dem geschützten Rahmen ihrer Klassengemeinschaft haben die Kinder die Möglichkeit sich spielerisch, phantasievoll und behutsam mit diesen Themen zu beschäftigen.
    Fünf - sechs ehrenamtliche HospizbegleiterInnen, die selbst vielfältige Erfahrungen im Umgang mit diesen sensiblen Themen gemacht haben, sind ausgebildet und kompetent die Fragen der Kinder zu beantworten. Sie sind für den Zeitraum von 4 oder 5 Tagen in einer Grundschulklasse.
    Neben den Aktionen in der gesamten Gruppe, arbeiten die Hospizhelfer mit 5 bis 6 Kindern in einer konstanten Kleingruppe während der ganzen Woche zusammen. Jeder Tag steht unter einem besonderen Aspekt und baut auf den vorangegangenen Tag auf. Themen sind: "Werden und Vergehen" "Krankheit und Leid", "Sterben und Tod", "Vom traurig sein", "Trost und Trösten".  Die Themen werden kreativ und kindgemäß bearbeitet: Beim gemeinsamen Basteln, Pflanzen, Lesen, Malen, Spielen, Singen und Tanzen sind die Kinder aktive Mitgestalter ihrer Projektwoche. Im Vorfeld und zum Abschluss der Projektwoche werden die Eltern der Kinder informiert und eingebunden (siehe Flyer)
  • Öffentlichkeitsarbeit: Saarländischer Hospiztag, Oasentage für die Ehrenamtlichen, Fachveranstaltungen, Presseinformationen, Broschüre zur Hospizarbeit im Saarland, Benefizkonzerte, Gesundheitsmesse, Newsletter, Unterstützung der Mitglieder in ihrer Öffentlichkeitsarbeit
  • Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland (siehe Download)
  • Kooperationsvereinbarung mit der Demenzallianz (siehe Urkunde)
  • Kooperationspartner Saarphir

Was wir bisher erreicht haben

  • Flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung im Saarland
  • Verbesserung der ambulanten und stationären Palliativversorgung im Saarland
  • Regionale Versorgung und Vernetzung hospizlicher und palliativer Strukturen mit anderen Strukturen des Gesundheitswesens.
  • Etablierung ambulanter Hospizzentren in allen Landkreisen und im Regionalverband
  • Kompetenter Ansprechpartner auf Landes- und Bundesebene für politische Gremien, Krankenkassen und Verbände
  • Erarbeitung eines landesweiten Strukturentwicklungskonzepts für ambulante Hospizarbeit im Zusammenhang mit der Förderung ambulanter Dienste gemäß § 39a Abs. 2 SGB V
  • Maßgebliche Unterstützung der Strukturentwicklung durch die Landesregierung
  • Entwicklung von Strukturkonzepten für die ambulante und stationäre Palliativversorgung
  • Entwicklung von Befähigungskursen für Ehrenamtliche
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Umsetzung der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) nach § 37 b SGB V
  • Verhandlungen mit den Pflegekassen zur Verbesserung der Vorbereitung auf die ehrenamtliche Pflege und Begleitung Sterbender
    Ergebnis: Ab September 2001 eine Vereinbarung, die Kosten werden von den Pflegekassen übernommen. Modellhaft für ganz Deutschland, denn erstmals wurde in diesem Bereich eine landesweite Regelung erreicht. (§ 45 SGB XI)
  • Koordination und Organisation einer Fortbildung „Trauernde Menschen achtsam begleiten – Vertiefung in Trauerbegleitung für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in Lebenscafés, Trauergruppen und in der Hospizarbeit“ in Kooperation mit katholischen Dekanaten.
  • Initiative Patientenverfügung: Erarbeitung von Kriterien zur Auswahl von Patientenverfügungen
  • Koordination und Organisation von Fortbildungen "Palliative Care und Suizidbeihilfe" zusammen mit der DGP Saar und in Kooperation mit der St. Jakobus gGMBh für Haupamtliche.
  • Gründung der AG Palliative Begleitung von psychisch kranken Menschen und in diesem Zusammenhang Durchführung eines Klinischen Wochenendes in der ÄEK des Saarlandes als "Kick-Off-Veranstaltung" für weitere Fortbildungsangebote zu diesem wichtigen Thema

Ehrenamt

https://www.dhpv.de/junges-ehrenamt_ich-begleite.html

Rechter Inhaltsbereich

Flyer Hospiz macht Schule

Unsere Broschüre