Wie geht man mit einer lebensverändernden Diagnose um? Wo findet man Frieden, wenn die gemeinsame Zeit mit dem geliebten Partner plötzlich gezählt ist? Das Ambulante Hospiz- und Palliativberatungszentrum Saarlouis lädt zur besonderen Filmvorführung mit anschließendem Austausch in das Thalia Kino Bous ein. Gezeigt wird das berührende Drama „Mehr denn je“ von Regisseurin Emily Atef.
Der Film erzählt die Geschichte von Hélène (Vicky Krieps) und Mathieu (Gaspard Ulliel), einem innig verbundenen Paar in Bordeaux. Als bei Hélène eine seltene Lungenkrankheit diagnostiziert wird, gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen. Auf der Suche nach Antworten und einem eigenen Weg mit der Krankheit reist Hélène allein nach Norwegen. In der Stille der norwegischen Natur sucht sie nach Klarheit über ihre letzte Reise und die Tiefe ihrer Liebe.
„Der Film zeigt auf sehr sensible Weise, dass der Weg am Lebensende ein zutiefst individueller ist“, erklärt Verena Bijok, stv. Leitung AHPZ. „Themen wie Selbstbestimmung, das Loslassen-Müssen und die Sprachlosigkeit, die eine schwere Krankheit oft auslöst, begegnen uns in unserer täglichen Begleitungsarbeit immer wieder. Wir möchten mit diesem Filmabend Raum für diese wichtigen Fragen des Lebens schaffen.“
Im Anschluss an die Vorführung laden die Mitarbeiterinnen des AHPZ zu einem offenen Austausch ein. Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zur Hospizarbeit zu stellen oder sich über die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen zu informieren.
Karten im Vorverkauf direkt im Thalia-Kino Bous oder an der Abendkasse solange Plätze verfügbar.


