UMGANG MIT STERBEWÜNSCHEN

Samstag, 11.07.2026
09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Konferenzraum der St. Jakobus Hospiz gGmbH, Eisenbahnstr. 18, 66117 Saarbrücken

Fortbildung der Hospizakademie Saar für Ehrenamt und Betreuungskräfte

Die Aussage „Ich will nicht mehr leben“ begegnet ehrenamtlichen Begleitern und Angehörigen häufig im Umgang mit sehr alten oder lebenslimitiert erkrankten Menschen. Diesen Menschen angemessen zu
begegnen, stellt eine Herausforderung für alle dar, die an der Begleitung beteiligt sind. Eine Steigerung der Aussage „Ich will nicht mehr leben“ ist die Bitte „Kannst Du mir helfen?“
Gerade im Hinblick auf die noch rechtlich ausstehenden Entscheidungen des deutschen Bundestages im Umgang mit der geschäftsmäßigen Suizidassistenz und den Forderungen von Verfechtern
eines selbstbestimmten Todes und der Sterbehilfeorganisationen, gilt es Sicherheit im Denken, Reden und Handeln zu gewinnen, um Menschen mit Todeswünschen gut unterstützen zu können.
Im Seminar geht es darum, die Ursachen von Sterbewünschen zu erkennen und richtig einzuordnen, angemessen auf diese Äußerungen zu reagieren und sie von suizidalen Gedanken und Absichten
abzugrenzen. Zudem soll mehr Sicherheit im Umgang mit geäußerten Todeswünschen und der Bitte um Beihilfe zum Suizid vermittelt werden.
 

Zielgruppe: ehrenamtliche Hospizkräfte und Betreuungskräfte


Kursleitung: Jürgen Zapp Theologe und zertifizierter Kursleiter der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Teilnahmegebühr: 45 Euro

Veranstalter und Anmeldung über: 

Hospizakademie Saar

Geschäftsstelle

Eisenbahnstraße 10

D-66117 Saarbrücken

Telefon: +49 681 92700-853

Telefax:  +49 681 92700-888

E-Mail: 

Internet: www.hospizakademie-saar.de und www.stjakobushospiz.de

Geschäftsführer*innen: Simone Nießing, Michael Kemmer